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Vibrationsplatte Test 2020 |
Die besten Vibrationsplatten kaufen

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

Durch den Vibrationsplatte Test von Fitnessgeräte.online finden Sie die besten Vibrationsplatten auf dem Markt, welche Ihnen das Fitnesstraining zuhause und die Gewichtsabnahme erleichtern.

Neben dem Test der besten Vibrationsplatten können Sie sich in unserem informativen Ratgeber weitere Informationen beschaffen. Darin werden alle Fragen zu dem Fitnessgerät geklärt. Darüber hinaus erhalten Sie Trainingstipps und eine detaillierte Kaufberatung, die Sie auf die wichtigsten Produkteigenschaften vor dem Kauf hinweist.

Kurzüberblick Welche Vibrationsplatte eignet sich für mich?

Ranking der besten Vibrationsplatten
Bluefin 4D Vibrationsplatte
Bestseller auf Amazon.de
Mediashop VibroShaper
Vibrationsplatte Marken
AsVIVA Vibrationsplatte 3D-Vibration V10

Vibrationsplatte Test: Das Ranking der besten Vibrationsplatten

Sportstech 4D Vibrationsplatte VP400

Platz 1: Sportstech 4D Vibrationsplatte VP400

Preis nicht verfügbar
Bluefin 4D Vibrationsplatte

Platz 2: Bluefin 4D Vibrationsplatte

489,36 EUR
Sportstech Profi Vibrationsplatte VP300

Platz 3: Sportstech Profi Vibrationsplatte VP300

Preis nicht verfügbar
AsVIVA Vibrationsplatte 3D-Vibration V10

Platz 4: AsVIVA 3D-Vibrationsplatte V10

Preis nicht verfügbar
skandika Vibrationsplatte V1 : V1 Twin Engine

Platz 5: skandika Vibrationsplatte Twin Engine

193,98 EUR
Bluefin Fitness Vibrationsplatte

Platz 6: Bluefin Fitness Vibrationsplatte

199,00 EUR
Mediashop VibroShaper

Platz 7: Mediashop VibroShaper

169,26 EUR
Hop-Sport Vibrationsplatte HS-070VS Power Plate

Platz 8: Hop-Sport Vibrationsplatte HS-070VS

169,90 EUR

Vibrationsplatte Bestseller

Vibrationsplatte Marken

Sportstech

Sportstech

Die Marke Sportstech steht für Heimfitness und gibt jedem das ultimative Fitnesserlebnis. Die Produktpalette umfasst Fitnessgeräte für Indoor und Outdoor und reicht von Cardio über Kraftsport bis zu weiterem Sportequipment. Sportstech mag weniger bekannt als andere Marken sein, ist aber auf dem internationalen Markt sehr erfolgreich. Denn die Produkte bestechen durch Innovation und hoher Langlebigkeit.

Sportstech gehört zu dem Unternehmen InnovaMaxx aus Berlin. InnovaMaxx ist Experte für Fitnessgeräte in Training und Alltag, E-Mobility sowie Lifestyle. Diese breite Erfahrung fließt auch in die Entwicklung der Fitnessgeräte der Marke Sportstech mit ein.

skandika

skandika

Die Marke Skandika ist unkompliziert, offen, naturverbunden und aktiv. Sie steht für das skandinavische Lebensgefühl und eine lebensbejahende Haltung.

Skandika führt hochwertige Sportartikel im Bereich Camping, Fitness und Bags. Alle Fitnessartikel entsprechen neuesten Trainings-Standards und überzeugen durch beste Qualität und Funktionalität. Mit technisch durchdachten Heimtrainern wie Crosstrainer, Ergometer, Rudergerät, Vibrationsplatte und Laufband kann Skandika auftrumpfen.

Bluefin Fitness

Bluefin Fitness

Die Marke Bluefin Fitness wurde 2013 in Hebden Bridge, West Yorkshire, gegründet. Das britische Unternehmen entwickelt hochwertige Vibrationsmassageplatten in Großbritannien und Deutschland. Insbesondere Qualität, Innovation und hervorragender Kundenservice zeichnet Bluefin Fitness aus.

Unter den verschiedenen Vibrationsplatten-Modellen findet jeder das richtige Fitnessgerät für sich. Die Produktpalette orientiert sich an Klasse statt Masse. Jede Vibrationsplatte besticht durch austarierte Funktionalität und beste Verarbeitung.

HOP-Sport

HOP-SPORT

Die Marke Hop-Sport gibt es seit 2003 und ist vor allem in Mitteleuropa vertreten. Die Produktpalette umfasst Sport und Fitness, aber auch Haus und Garten. Die Konzeption der Sportartikel und Fitnessgeräte ist sowohl auf den Freizeitbedarf als auch für den professionellen Einsatz ausgerichtet.

Egal ob Sie Fitnesszubehör wie Liegestützgriffe, Gymnastikmatten, Trainingsbänder oder Springseile suchen: Das alles kann bei Hop-Sport gefunden werden. Die Auswahl an Fitnessgeräten umfasst beispielsweise Heimtrainer, Crosstrainer, Stepper, Rudergeräte u.v.m. Für Krafttraining bietet Hop-Sport Kraftstationen, Hantelsets, Gewichte, Hanteln und weitere Fitnessgeräte an.

AngebotBestseller Nr. 1 Hop-Sport Vibrationsplatte HS-050VS... 119,90 EUR
Bestseller Nr. 2 Hop-Sport 3D Vibrationsplatte HS-080VS... 179,90 EUR
Bestseller Nr. 3 Hop-Sport Vibrationsplatte HS-070VS Scout... 169,90 EUR
AsVIVA

AsVIVA

Die Marke AsViva bietet Produkte im Bereich Fitnessgeräte, Wellness und E-Bikes in höchster Qualität aus einer Hand. Das hervorragende Design wird am Standort des Herstellers in Dormagen entworfen. Bei der Entwicklung der Fitnessgeräte stehen die aktuellsten ergonomischen und sportwissenschaftlichen Erkenntnisse an erster Stelle. So genügt die Konzeption sämtlicher Sportgeräte höchsten Ansprüchen. Die Auswahl reicht dabei von Cardiogeräten über Kraftgeräte bis zu besten Vibrationsplatten.

Die Produktion der Produkte von AsViva wird streng kontrolliert, um beste Qualität zu gewährleisten. Aus diesem Grund gewährt der Hersteller 5 Jahre Garantie auf sämtliche Artikel.

Bestseller Nr. 1 AsVIVA 4D Vibrationsplatte V12 Pro mit 3... 448,00 EUR
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Vibrationsplatte Ratgeber

Wer nahezu alle Muskeln in nur einem Training beanspruchen will, wenig Zeit hat und dennoch einen effektiven Muskelaufbau wünscht, ist der ideale Käufer und Nutzer einer Vibrationsplatte. Sie wird neben dem sportlichen Training auch in der Reha und für die körperliche Entspannung genutzt.

Was ist eine Vibrationsplatte?

Wie der Name bereits vermuten lässt, besteht eine Vibrationsplatte aus einer vibrierenden Platte. Diese Vibrationen können in unterschiedlichen Intensitäten und Geschwindigkeiten erfolgen, außerdem sind voreingestellte Programme nutzbar.

Die Platte besteht aus einer Grundplatte. Dazu kommt eine gefederte Schwingplatte und natürlich der Motor, der die Platte antreibt. Außerdem ist eine Steuerung integriert.

Die erzeugten Vibrationen sollen eine Muskelspannung bewirken, wobei der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung den Trainingseffekt bewirken soll. Experten gehen davon aus, dass bei einer Einstellung von 30 Hz mit bis zu 1800 Kontraktionen in der Minute zu rechnen ist. Mit einer bewussten Muskelanspannung wäre das nicht möglich!

Der Körper versucht, das durch die Vibrationen erzeugte Ungleichgewicht auszugleichen und sich wieder in eine stabile Position zu bringen. Wenn der Körper ständig das Ungleichgewicht ausgleichen muss, werden die Muskeln um einiges mehr trainiert als bei einem herkömmlichen Training. Dabei ist es mit Vibrationsplatten sogar möglich, die gewünschten Muskelgruppen auszuwählen, denn die Schwingrichtung sowie die Frequenz können eingestellt werden. Das gewünschte Trainingsziel kann damit direkt anvisiert werden, die einzelnen Übungen sind auf die zu trainierende Körperregion abzustimmen.

Besonders die tief liegenden Muskeln und Muskelgruppen profitieren vom Training auf Vibrationsplatten, denn diese Muskeln werden bei einem herkömmlichen Training oft nicht ausreichend beansprucht.

Weitere Effekte beim Training mit der Vibrationsplatte

Ein zusätzlicher Effekt besteht in der erhöhten Fettverbrennung: Ein trainierter Muskel verbraucht mehr Energie, der gesamte Stoffwechsel wird durch ein Training angeregt. Wenn nun durch den Einsatz der Platte mehr Muskeln trainiert werden, wird automatisch der Stoffwechsel stärker angeregt, der Grundumsatz erhöht sich. Die Folge: Energiereserven in Form von Fett schwinden. Studien haben inzwischen belegt, dass das Training mit der Platte einen stärkeren Abnehmeffekt brachte als ein reines Fitnesstraining. Dennoch kann die Platte kein Alleskönner sein, ihre Wirkung muss über eine gesunde und ausgewogene Ernährung unterstützt werden.

Die Muskulatur profitiert auf eine weitere Art und Weise vom Training mit Vibrationsplatten: Die Muskeln werden damit besser durchblutet und in der Folge sehr gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Sie reagieren schneller, sind leistungsfähiger und belastbarer. Zusätzlich lassen sich leichte Verspannungen lockern. Diese treten häufig bei Menschen auf, die sehr viel sitzen und ihren Rücken kaum beanspruchen. Durch das Training mit der Platte wird auch die tiefe Rückenmuskulatur gestärkt, diese wiederum kann die Wirbelsäule besser stützen. Rückenschmerzen verringern sich, auch Bandscheibenvorfälle können verhindert werden. Das Training trägt durch den Aufbau der Rückenmuskulatur zu einer besseren Körperhaltung bei, auch diese verringert das Risiko für Rückenprobleme.

Welche Typen von Vibrationsplatten gibt es?

Die im Handel angebotenen Vibrationsplatten können in zwei Gruppen geteilt werden: in Geräte mit oder ohne Säule.

Vibrationsplatte mit Säule

Diese Variante besitzt zwei Haltegriffe und daran wiederum Handpulssensoren. An der Säule befindet sich ein Bediencomputer, über den die nötigen Parameter und Einstellungen gesteuert werden können. Außerdem zeigt der Computer wichtige Trainingsdaten zur Dauer, Herzfrequenz oder zu den verbrauchten Kalorien an. Teilweise sind diese Geräte mit einem zweiten Bedienfeld im Fußbereich ausgestattet, was für Übungen im Liegen oder im Sitzen überaus praktisch ist.

Vibrationsplatten mit Säule sind eher schwer, massiv und benötigen mehr Platz, sind dafür aber auch für ein höheres Nutzergewicht ausgelegt. Der Motor ist dementsprechend stärker, außerdem verfügen die Geräte meist über mehr Programme als Platten ohne Säule. Die Haltegriffe sind für Menschen, die körperlich weniger belastbar sind, eine gute Unterstützung. Nachteilig ist jedoch der größere Platzbedarf, außerdem sind entsprechende Geräte in der Anschaffung teurer.

Vibrationsplatte ohne Säule

Die Vibrationsplatten ohne Säule sind für Einsteiger meist ausreichend, denn sie sind deutlich günstiger und bieten eine überschaubare Anzahl an Übungen. Die Platten bestehen aus einer Standfläche, die ähnlich wie der Stepper im Aerobic aussieht. Im Inneren der Platte befinden sich die Motoren, über die die Schwingungen erzeugt werden. Das Gerät ist kompakt und daher auch für kleinere Wohnungen geeignet, kann aber nur für die Übungen genutzt werden, die kein Festhalten erfordern. Dadurch, dass sich das Display weit unten befindet, ist die Übersichtlichkeit bei allen Übungen im Stand nicht gegeben.

Diese Vibrationsarten bieten Vibrationsplatten

Die einzelnen Modelle der Vibrationsplatten werden nicht nur anhand ihrer Bauart, sondern auch in Bezug auf die Vibrationen unterschieden. Die folgenden Möglichkeiten sind für das Training nutzbar.

Vertikale Vibration

Der Vibrationsstrom verläuft bei diesen Platten von unten nach oben, daher rührt auch der Name für diese Geräte. Die Muskeln, die sich auf der Längsachse des Körpers befinden, werden damit besonders angesprochen. Die Durchblutung wird angeregt, außerdem hat das Training mit dem vertikalen System eine positive Wirkung auf die Knochendichte.

Allerdings muss es wirklich richtig angewendet werden, andernfalls ist die Belastung für die Wirbelsäule durch diese vertikalen Vibrationen sehr groß. Außerdem setzen sich die Schwingungen bis in den Kopf fort, was auch hier für Probleme sorgen kann. Für ältere Menschen ist das vertikale System nicht geeignet, außerdem wird es nicht für ein gezieltes Rücken- oder Koordinationstraining angewendet.

Triaxiale Vibration

Die triaxiale Vibration wird auch als 3D-Vibration bezeichnet und soll die Schwingungen sowohl vertikal als auch horizontal durch den Körper leiten. Damit soll es möglich sein, viele verschiedene Muskelgruppen gleichzeitig anzuregen.

Die Platten eignen sich vor allem für Fortgeschrittene, denn sie verlangen dem Körper einiges ab. Dafür ist das Training aber auch deutlich effektiver, Koordination oder Muskelkraft können gesondert trainiert werden. Es gibt allerdings noch keine Studien zur Wirkung von mehrdimensionalen Vibrationen, wenn diese in einem hohen Frequenzbereich eingesetzt werden. Außerdem sind negative Folgen für Bänder und Sehnen möglich.

Oszillierende Vibration

Die sogenannte seiten-alternierende Vibration präsentiert sich mit Wippbewegungen, die sich durch ihre Natürlichkeit auszeichnen. Die Platte passt sich den Bewegungen an und ist vor allem für Anfänger sehr angenehm.

Die Bewegungsabläufe fühlen sich ähnlich wie beim Gehen oder Laufen an. Rückenschmerzen lassen sich effektiv lindern, die Belastung für Kopf und Wirbelsäule durch die Vibrationen ist gering. Die Geräte sind auch für ältere Menschen geeignet. Nachteil: Es werden weniger Muskelgruppen angesprochen als bei der triaxialen Vibrationsplatte.

Woher kommen Vibrationsplatten?

Die Ursprünge der Vibrationsplatten gehen bis zur Raumfahrt der Sowjets zurück. Damals schon wurden Vibrationsplatten eingesetzt, um die Muskulatur der Astronauten zu fördern. Während die Amerikaner nach rund 120 Tagen wieder aus dem All zurück mussten, weil sich Knochenerweichungen und Muskelschwund zeigten, konnten die Sowjets bis zu 420 Tage dort bleiben. 

Schon zu diesen Zeiten war bekannt, dass das Training auf der Platte zum Aufbau der Muskulatur und zum Erhalt der Knochendichte beitragen konnte. Dennoch hat es viele Jahre gedauert, bis sich diese Art des Trainings durchsetzen konnte und der Allgemeinheit überhaupt zugänglich gemacht wurde.

Erstmals konnten sogenannte muskuläre Mikrovibrationen übrigens durch den Neuropathologen Rohracher aus Österreich nachgewiesen werden. Er veröffentlichte die Ergebnisse seiner Forschungen im Jahr 1943 und konnte nachweisen, dass die Muskelfasern eines Körpers ständig mit unterschiedlichen Frequenzen vibrieren. 

Daraus wurde der Schluss gezogen, dass der Schwingungsprozess nur zu verstärken sei, um einen Trainingseffekt zu erhalten. Das Interessante dabei war aber, dass die Vibrationen des Körpers auch im Ruhezustand nachweisbar waren. Als beliebtes Beispiel dafür muss der frierende Mensch herhalten, dessen Muskeln unbewusst durch eine Erhöhung des Muskeltonus zittern und daraus Wärmeenergie gewinnen.

Für wen eignet sich das Training mit der Vibrationsplatte?

Das Training mit der Vibrationsplatte ist für fast alle Menschen geeignet, es gibt nur wenige Ausnahmen. Durch die Übungen auf der Platte werden alle Muskeln gestärkt, die der Körper hat, vorrangig aber die Skelettmuskulatur. 

Daraus resultiert der Schluss, dass Vibrationsplatten vor allem für Menschen gut sind, die unter Rückenbeschwerden oder Muskelverspannungen leiden. Die Vibrationen bewirken eine sehr gute Lockerung der Muskulatur, die wiederum zu mehr und stärkeren Kontraktionen und der darauffolgenden Entspannung angeregt wird. Damit lassen sich sogar Bandscheibenvorfälle verhindern, denn die Muskeln lernen, den Körper besser zu stützen. Die Wirbelsäule wird weniger stark beansprucht.

Das Training mit Vibrationsplatten ist überdies für ältere Menschen ideal, die sich ihre Beweglichkeit erhalten und die Muskulatur stärken wollen, die aber gleichzeitig auch eine verbesserte Knochendichte erreichen möchten. Wer in seiner Mobilität eingeschränkt ist, profitiert ebenso von Vibrationsplatten, denn die Beweglichkeit wird durch den dauernden Ausgleichsversuch des Körpers verbessert. Die Gefahr von Stürzen und daraus resultierenden Verletzungen wird verringert.

Vibrationsplatten werden aus den genannten Gründen und wegen ihrer positiven Auswirkungen auch gern in der Reha eingesetzt. Hierfür kommen spezielle Geräte zum Einsatz, gern verwenden Mediziner und Physiotherapeuten Vibrationsplatten der Hersteller „WellenGang“ und „Galileo Training“. Diese Platten sind speziell für den Einsatz in Medizin und Reha entwickelt worden. Außerdem ist hier der Hersteller „Reha & Medi Hoffmann GmbH“ zu nennen, der einen speziellen Stuhl für den Klinikeinsatz entwickelt hat. Dieser Stuhl arbeitet mit der Technik einer Vibrationsplatte und kann dabei helfen, die Patienten in der Frühmobilisation zu unterstützen und sie vom Sitzen bis in den Stand zu bringen. Mithilfe der Vibrationen sollen die Muskeln, die für das Stehen und Laufen benötigt werden, gezielt zu stärken sein.

Der Hersteller „Galileo Training“ hat seine Geräte so konstruiert, dass damit vor allem das Becken stimuliert werden soll. Die Platte lässt das Becken von links nach rechts und umgekehrt kippen, was eine Muskelreaktion hervorruft. Diese wiederum wird durch die Beinmuskulatur ausgelöst, die Kontraktion der Muskeln zieht sich bis in den Rücken hinaus.

Für wen sind Vibrationsplatten nicht geeignet?

Dass das Training mit der Vibrationsplatte förderlich für die Gesundheit ist, steht außer Frage. Allerdings gibt es einige Personengruppen, für die das Vibrationstraining nicht geeignet ist. Personen mit einem instabilen Herz-Kreislauf-System oder Menschen mit einem Herzschrittmacher sollten ebenso vom Training mit der Platte absehen wie Personen, die den folgenden Risikogruppen angehören:

  • Menschen mit Implantaten
  • Epileptiker
  • Schwangere
  • Menschen mit Prothesen
  • Personen mit Knochenkrebs
  • Personen mit Osteoporose (ab Grad 3)
  • schwere Diabetiker
  • Menschen mit akuten Entzündungen
  • Personen mit Knochen- oder Leistenbrüchen
  • Menschen mit frischen Wunden
  • Personen mit rheumatoider Arthritis
  • Personen mit Gallen- oder Nierensteinen

Wer sich unsicher ist, sollte vor dem Training mit der Vibrationsplatte mit seinem Arzt Rücksprache halten. Angesichts der Art der Erkrankungen bzw. Einschränkungen, die hier genannt werden, handelt es sich jedoch nicht um unentdeckte Leiden, die mit dem Training verstärkt werden könnten. Wer sich also gesund fühlt und keine schweren Vorerkrankungen aufweist, kann beruhigt in das Training mit Vibrationsplatten starten.

Welche Vor- und Nachteile haben Vibrationsplatten?

Die Vibrationsplatte ist vor allem für die Menschen geeignet, die in kurzer Zeit gute sportliche Erfolge erzielen wollen. Daher eignet sich dieses Sportgerät auch sehr gut für diejenigen, die im hektischen Alltag kaum Zeit für ein regelmäßiges Training finden und täglich nur einige Minuten dafür aufbringen können. Diese Vorteile versprechen Übungen mit Vibrationsplatten:

  • gezielter Muskelaufbau
  • gelenkschonendes Training
  • verbesserte Fettverbrennung
  • verbesserte Beweglichkeit
  • verbesserter Gleichgewichts- und Koordinationssinn
  • höhere Knochendichte
  • verringerte Schmerzen bei Muskelschwäche
  • verbesserter Stoffwechsel
  • Verringerung von Cellulitis
  • bessere Harnkontrolle

Wie bei allen Sportgeräten und physiologischen Anwendungen gilt: Diese Vorteile können sich unter Umständen zeigen. Sie treten nicht bei jedem auf, wurden aber von sehr vielen Anwendern beobachtet. Eine Garantie auf die Wirkung der Vibrationsplatte gibt es nicht.
Trotz all der Vorteile gibt es jedoch auch negative Aspekte der Vibrationsplatte:

  • Verletzungsgefahr bei sehr schwachen Muskeln
  • hohe Anschaffungskosten
  • großer Platzbedarf bei Modellen mit Säule
  • nur ergänzender Einsatz möglich, kein Ersatz für klassischen Sport
  • nur Muskelaufbau, kein Ausdauertraining möglich
  • nicht für alle Personengruppen geeignet

Wie finde ich die passende Vibrationsplatte?

Wie bereits dargestellt wurde, gibt es verschiedene Arten von Vibrationsplatten. Diese sind nicht alle für jedermann gleich gut geeignet, daher sollten einige Punkte vor dem Kauf der Trainingsplatte beachtet werden. Für Anfänger reicht übrigens in der Regel ein einfaches Modell, das auf vertikale oder oszillierende Vibrationen setzt. Das Training ist trotz der wenigen Features effektiv. Wer Spaß am Training mit der Vibrationsplatte gefunden hat und entsprechend gefordert werden möchte, kann auf ein triaxiales Modell umsteigen.

Egal, ob das Vorhaben lautet „Gewicht verlieren“ oder ob es um „Verbesserung der Fitness“ geht: Es braucht nicht unbedingt das teuerste Modell gekauft zu werden. Dennoch gilt bei Vibrationsplatten wie bei vielen anderen Geräten, dass allzu günstig kaum gut sein kann. Eine mittlere Preislage ist daher für den Einstieg ideal. Anspruchsvolle Geräte, die ein mehrstufiges und leistungsgerechtes Training ermöglichen, kosten um 2000 Euro, einfachere Geräte sind mit 800 bis 1000 Euro angegeben. Wer nur abnehmen möchte, braucht aber kein Gerät der absoluten Luxusklasse! Ist es aber das Ziel, ein effektives Muskeltraining zu erreichen und möglichst viele Muskelgruppen zu beanspruchen, so ist ein 3D-Gerät die richtige Wahl.

Um die passende Vibrationsplatte zu finden, muss sich daher jeder die Frage stellen, was damit eigentlich erreicht werden soll. Geht es um das genannte Abnehmen und um die Unterstützung natürlicher Bewegungsabläufe? Dann ist die oszillierende Platte eine gute Wahl. Sollen tief liegende Muskelschichten trainiert werden oder müssen geschwächte oder bereits im Abbau befindliche Muskelstrukturen gestärkt werden, ist die 3D-Vibrationsplatte ideal. Oszillierende Geräte wiederum sind für den gezielten Muskelaufbau weniger geeignet, denn die Stimulation der einzelnen Muskelgruppen ist hier zu schwach.

Die folgenden Fragen helfen bei der Auswahl der richtigen Vibrationsplatte:

  • Was möchte ich mit dem Training erreichen? (Wahl Modell mit vertikalen, oszillierenden oder 3D-Vibrationen)
  • Wie viel Platz habe ich in der Wohnung zur Verfügung? (Wahl Modell mit oder ohne Säule)
  • Wie viel Geld möchte ich dafür ausgeben (Wahl Modell in unterer, mittlerer oder oberer Preiskategorie)?

Das sollte beim Kauf einer Vibrationsplatte berücksichtigt werden

Der Hype um Vibrationsplatten ist groß, doch worauf kommt es wirklich an? Die folgenden Tipps erleichtern die Kaufauswahl und geben Hinweise zu wichtigen Kriterien, die eine Vibrationsplatte mitbringen sollte.

Gewicht und Motorleistung

Dass eine Vibrationsplatte kein Leichtgewicht ist, steht außer Frage. Ein höheres Gewicht von mindestens 40 Kilogramm hat den Vorteil, dass die Platte nicht so leicht kippen kann, andererseits ist sie damit schwerer von A nach B zu bewegen. Das Gewicht spielt aber auch in Bezug auf das Traggewicht und die Motorleistung eine Rolle. AC-Wechselstrom sorgt dafür, dass die Vibrationen zuverlässig und solide erzeugt werden und das auf Dauer. Meist ist ein Motor mit einer Leistung von 200 Watt integriert, was für ein normales Körpergewicht ausreicht.

Größere Personen oder Menschen mit mehr Gewicht sollten auf Geräte setzen, die mindestens 350 Watt Leistung mitbringen. Sie sind für Personen ab 120 Kilogramm Körpergewicht ideal.

Materialien

Günstige Vibrationsplatten sind aus Kunststoff gefertigt, was jedoch nicht zu empfehlen ist. Der Grund: Sind Vibrationsplatten aus Stahl und Fiberglas hergestellt, sind sie selbst schwerer und stehen solide. Außerdem dämpfen hochwertige Materialien den Schall besser, was vor allem in Mehrfamilienhäusern oder beim Training im Wohnzimmer empfehlenswert ist.

Amplitude

Die angegebene Amplitude sagt, wie weit sich die Vibrationsplatte nach oben oder nach unten bewegen kann, was für die jeweils gewünschte Intensität des Trainings wichtig ist. Eine sehr hohe Amplitude lässt das Training sehr anspruchsvoll werden, ermöglicht aber auch die besten Ergebnisse. Bei Geräten, die verschiedene Vibrationsmodi bieten, sind unterschiedliche Amplituden angegeben. Meist haben Modelle mit linearen Vibrationen eine höhere Amplitude als die Geräte, die mit oszillierenden Bewegungen aufwarten. Häufig befindet sich die Amplitude zwischen null und vier Millimetern. Sehr hochwertige Geräte erreichen Amplituden von bis zu 15 Millimetern.

Frequenz

Die Hersteller geben zu ihren Vibrationsplatten Frequenzen an, welche besagen, welche Ziele damit erreicht werden können. Ein niedriger Frequenzbereich ist für das Training des Gleichgewichts ideal. Wer die Muskulatur sehr gut trainieren möchte, sollte einen höheren Frequenzbereich wählen. Die folgenden Frequenzen werden dabei angegeben:

  • – 5 bis 8 Hz: Die Geräte bewirken eine leichte Massage und sorgen für Entspannung der Muskulatur. Sie verbessern die Balance und detonisieren den Muskel.
  • – 10 bis 15 Hz: Die Geräte können die Gelenke mobilisieren und die Muskeln lockern. Sie lösen verklebte Muskelfasern.
  • – 15 bis 20 Hz: Die Muskelfunktion wird mit diesen Geräten verbessert, außerdem kann die Muskelkraft erhöht werden. Die Muskulatur wird dehnbarer, Bewegungen können koordinierter werden. Eine Stressinkontinenz kann verbessert werden.
  • – 20 bis 30 Hz: Die Muskelleistung wird gesteigert, die Knochen können stärker werden. Die Muskulatur des Rumpfes wird verbessert, damit werden Rückenschmerzen gelindert. Außerdem werden Balance, Beweglichkeit und Koordination gefördert (wie bei den niedrigen Frequenzen). Es finden hormonelle Veränderungen statt: Testosteron wird verstärkt ausgeschüttet und bewirkt einen Aufbau von Muskeln und Knochen. Cortisol als Stresshormon wird stärker abgebaut, Somatotropin als Wachstumshormon wird verstärkt ausgeschüttet. Heilungsprozesse verlaufen damit schneller.
  • – 30 bis 60 Hz: Die Spanne ist sehr groß und einige Hersteller geben Frequenzen bis 60 Hz an. Doch für ambitionierte Sportler sind Frequenzen von bis zu 36 Hz völlig ausreichend. Im Reha- und Freizeitbereich werden diese Frequenzen nicht mehr eingesetzt.

Vibrationssystem

Die persönlichen Ziele, die mit dem Einsatz der Vibrationsplatte erreicht werden sollen, sind entscheidend für die Wahl eines vertikalen, oszillierenden oder seiten-alternierenden Systems.

Budget

Vibrationsplatten sind in allen Preisklassen erhältlich, wobei für Anfänger und Hobbysportler die untere bis mittlere Preislage völlig ausreichend ist. Sehr hochpreisige Modelle versprechen viel, halten dies je nach Modell und Hersteller auch, sind aber für Freizeitzwecke zu überdimensioniert. Ihre Funktionen können gar nicht voll ausgenutzt werden, das Geld wäre in einem Modell der mittleren Preislage ebenfalls gut angelegt gewesen.

Aufstellung

Um das Training zu Hause durchführen zu können, muss die Vibrationsplatte natürlich irgendwo stehen. Nach der Aufstellung entscheidet sich, ob ein Modell mit oder ohne Säule gewählt wird. Bitte den Platzbedarf nicht unterschätzen!
Außerdem ist bei diesem Punkt die Art des Bodenbelags wichtig. Gute Standfüße der Vibrationsplatte sind für die Schonung des Untergrunds relevant. Um den Boden vor Kratzern und übermäßiger Belastung zu schützen, kann auch eine separate Matte nützlich sein.

Intensität

Die Geschwindigkeit der Vibrationsplatte ist für den Trainingserfolg relevant. Das Modell sollte wenigstens zwei Geschwindigkeitsstufen haben, damit das Training unterschiedlich intensiv gestaltet werden kann. Ebenfalls wichtig: Die gewählte Einstellung muss die gesamte Vibrationsplatte erreichen, das heißt, dass die Vibrationen auf der Platte so gleichmäßig wie möglich sein sollten.

Kriterien der Platte

Die Standplatte selbst muss rutschfest sein, um die Unfallgefahr möglichst gering zu halten. Beim Training braucht es einen sicheren Stand, damit der Körper nur auf die Vibrationen reagieren muss und nicht noch zusätzliche Unsicherheiten auszugleichen hat. Da es sich nicht auf jeder Vibrationsplatte gleich gut steht, sollten vor dem Kauf einige ausprobiert werden.

Bedienung

Die Bedienung der Platte soll leicht verständlich und intuitiv sein. Wer nur als Hobbysportler trainieren möchte, braucht keine Profi-Funktionen, die zahlreiche individuelle Einstellmöglichkeiten aufweisen. Die Funktionen sollten auf den ersten Blick erkennbar sein, was auch das Display betrifft. Es muss gut zu sehen sein und die Darstellung in angemessener Größe ermöglichen. Das Wechseln zwischen verschiedenen Einstellungen darf nicht umständlich sein, die verfügbaren Programme sollen sich an den eigenen Trainingszielen orientieren.

Design

Das Design der Vibrationsplatte ist von untergeordneter Wichtigkeit, bei der Kaufentscheidung sollte vor allem die Funktion im Vordergrund stehen. Welche Farbe oder Form die Vibrationsplatte letzten Endes hat, ist dann nebensächlich, zumal sie, wenn es sich um ein Modell ohne Säule handelt, auch einfach weggeräumt werden kann.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Wichtiger ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses sollte unbedingt angemessen sein und sich nach der Qualität der Vibrationsplatte richten. Platten, die nur eine vertikale Vibration anbieten, sind naturgemäß günstiger als Modelle, die triaxial wirken. Doch auch innerhalb der verschiedenen Vibrationssysteme gibt es Unterschiede. Namhafte Hersteller, die in den verschiedenen Verbrauchertests gut abgeschnitten haben, sind in mittleren bis hohen Preislagen vertreten. 

Wer erst einmal in das Vibrationstraining hineinschnuppern möchte, ist mit einer Vibrationsplatte aus der unteren Preiskategorie gut beraten. Diese Modelle sind für weniger als 1000 Euro erhältlich und bieten die nötigsten Funktionen für Hobbysportler. Wer vor der Kaufentscheidung steht, sollte sich daher fragen, was es zu erreichen gilt und was dieser Spaß kosten darf. Vergleichstests im Internet sind bei der Entscheidung für oder gegen ein Modell hilfreich.

Das Training beginnt! Spaß und Erfolg mit der Vibrationsplatte

Wer das erste Mal mit einer Vibrationsplatte trainiert, fragt sich, wie man mit damit richtig Übungen ausführt. Natürlich kann man das Sportgerät einfach ausprobieren und schauen, was passiert. Wesentlich effektiver ist es jedoch, systematisch vorzugehen, um das Maximum aus der Trainingszeit herauszuholen.

Die folgenden Trainingstipps richten sich an alle Anfänger des Vibrationstrainings, aber auch an Fortgeschrittene, die sich weitere Anregungen holen möchten.

Allgemeine Trainingstipps

Auch das Training mit der Vibrationsplatte ist ein Sport, der eine gewisse Aufwärmphase verlangt. Immerhin werden die Muskeln bei der Benutzung der Platte stark beansprucht. Ein kalter Muskel verkrampft eher und kann nicht wie gewünscht kontrahieren und sich entspannen. Kleinste Verletzungen wären die Folge, die sich bei weiterer Beanspruchung der Muskulatur zu Faserrissen auswachsen können.

Wichtig ist des Weiteren die richtige Haltung. Neulinge im Sport mit der Vibrationsplatte sollten zuerst wenigstens eine Schnupperstunde im Fitnessstudio oder mit einem mobilen Trainer buchen, um die wichtigsten Grundlagen gezeigt zu bekommen. Stets gilt: Der Rücken muss gerade sein, Hüft- und Ellenbogengelenke dürfen nicht ganz gestreckt werden. Bei Übungen im Liegen ist wichtig, dass Kopf, Bauch, Brust oder Rücken nie direkt auf die Vibrationsplatte gelegt werden. 

Die Belastung wäre für diese empfindlichen Körperbereiche zu groß. Teilweise kann es ratsam sein, ein Polsterkissen oder eine dünne Matte zu verwenden, sodass beispielsweise der Rücken nur indirekten Kontakt mit der Vibrationsplatte bekommt.

Während der Übungen sollte genügend Flüssigkeit aufgenommen werden, denn die Trainingseinheiten sind anstrengender, als sie aussehen!

Vor allem Anfänger sollten die Übungen eher kurz halten und ausreichende Pausen einlegen. Nach und nach kann die Trainingsintensität gesteigert werden.

Diese Vorsichtsmaßnahmen sind beim Training mit der Vibrationsplatte wichtig

Damit keine Nebenwirkungen oder Verletzungen beim Training mit Vibrationsplatten auftreten, ist es wichtig, dass die Muskeln nicht gänzlich untrainiert sind. Es empfiehlt sich daher, vor einem gewünschten Vibrationsplattentraining mit leichten Spaziergängen oder Ausdauerübungen in den Sport zu starten.

Die Muskeln müssen wenigstens in der Lage sein, die Vibrationen auszugleichen, die auf den Körper einwirken werden. Ansonsten sind vor allem Gelenke und Knorpel gefährdet, denn sie übernehmen einen Großteil der Arbeit, die eigentlich die Muskeln ausführen sollten und sind rasch überlastet. Sie sind nicht dafür konzipiert, Kräfte auszugleichen!

Mögliche Nebenwirkungen, wenn das Training nicht vorsichtig genug angegangen wird, können Kopfschmerzen, Wasseransammlungen, Hautrötungen oder sogar das Wandern von Nierensteinen sowie Netzhautablösungen sein. Diese Schäden sind möglich, treten aber glücklicherweise nur äußerst selten auf.

Um nebenwirkungsfrei mit der Vibrationsplatte zu trainieren, sind die folgenden Tipps hilfreich.

Aufbau der Muskulatur

Wie bereits angesprochen wurde, ist der grundsätzliche Aufbau der Muskulatur wichtig. Die Vibrationsplatte sollte erst dann zum Einsatz kommen, wenn die Muskeln in der Lage sind, die Kräfte, die durch die Vibration wirken, auszugleichen.

Außerdem ist eine gute Körperspannung wichtig, damit die Vibrationsimpulse abgefedert werden können. Eine gewisse Fitness ist daher unabdingbar, ehe mit Vibrationsplatten trainiert wird. Niemand muss dafür ins Fitnessstudio gehen, es reicht, mit Handeln und geringen Gewichten oder mit einem Crosstrainer ein wenig Vorarbeit zu leisten.

Ziele definieren

Vor Beginn des Trainings mit der Vibrationsplatte sollte ein Ziel festgelegt werden, das erreicht werden soll. Danach bemessen sich die Übungen in ihrer Dauer und Intensität sowie auch in ihrer Art. Wer sich unsicher ist, kann ein geeignetes Übungsprogramm von einem Trainer zusammenstellen lassen.

Kontrolle der eigenen Haltung

Die Knie sollten beim Training mit der Vibrationsplatte locker bleiben, außerdem steht möglichst nur der Vorfuß auf der Platte. Kopf und Brust haben auf der Platte nichts zu suchen und dürfen keinesfalls mit dieser in Berührung kommen! Die richtige Haltung ist Voraussetzung dafür, dass unfall- und verletzungsfrei trainiert werden kann.

Nur ein kurzes Training

Das Training muss nicht lange dauern, was vor allem für den Anfang gilt. 10 bis 15 Minuten sind ausreichend, der Körper muss sich erst langsam an die Vibrationen gewöhnen.

Training auf der Vibrationsplatte: Die besten Übungen für schnellen Erfolg

Das Training auf der Vibrationsplatte ist schier unbegrenzt möglich, zumal nach dem Beginn mit der vertikalen Platte oder der oszillierenden Platte die triaxiale Variante zur Verfügung steht, mit der der Körper sehr stark gefordert werden kann.

Es ist kein tägliches Training mit Vibrationsplatten nötig, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Natürlich wird die Wirkung verstärkt, wenn an jedem Tag mehrere Minuten zum Üben eingeplant werden. Doch auch jeder zweite Tag ist für das Training gewinnbringend. Anfänger sollten mit nur zehn Minuten am Tag beginnen und sich langsam steigern. Mindestens zweimal in der Woche sollte das Training allerdings stattfinden, wenn ein Erfolg sicht- und spürbar werden soll. Geübte Sportler trainieren bis zu einer halben Stunde pro Einheit mit der Vibrationsplatte.

Trainiert werden dynamische Abläufe ebenso wie statische. Die folgenden Übungen haben sich als besonders effektiv erwiesen.

Waden anheben

Beim Wadenheben stehen beide Füße auf der Vibrationsplatte, die Knie sind leicht gebeugt. Die Fersen werden angehoben, das Körpergewicht muss auf die Ballen verlagert werden. Die Wadenmuskeln anspannen.

Beugen der Knie

Nehmen Sie für Kniebeugen eine schulterbreite Aufstellung ein, dann gehen Sie in die Hockstellung. Die Knie sind um 90° gebeugt. Kniebeuge machen, die Oberschenkel müssen dabei angespannt bleiben. Auch Rücken- und Gesäßmuskulatur bleiben angespannt.

Liegestütze

Die Hände werden wie bei Liegestützen üblich schulterbreit auf den Boden gelegt, sie zeigen leicht nach innen. Die Oberarme sind angewinkelt und werden dann gestreckt. Die Ellenbogen dürfen nicht durchgestreckt werden. Anfänger bleiben in einer tiefen Position und versuchen, die Vibrationsplatte gedanklich durch die Bodenoberfläche zu drücken.

Lifting für das Becken

Für das Becken-Lifting wird ein Step benötigt, der als Liege vor der Vibrationsplatte aufgestellt wird. Die Füße kommen auf der Platte zum Liegen. Nun müssen die Füße in die Platte gedrückt werden, was natürlich nur gedanklich möglich ist. Die Fersen sollen in Richtung Po gezogen werden. Rumpf- und Gesäßmuskulatur bleiben angespannt. Nun das Becken anheben, bis der Körper von den Knien bis zu den Schultern eine gerade Linie bildet.

Bauchmuskeln trainieren

Für das Training der Bauchmuskeln gehen Sie wie folgt vor. Auf die Platte setzen, Beine im rechten Winkel anheben. Dann Beine leicht absenken, Spannung halten. Der Rücken muss gerade bleiben. Die Hände nach vorn strecken. Werden die Beine immer wieder an den Körper herangezogen, intensiviert das die Wirkung der Übung.

Ausfallschritte machen

Bei den Ausfallschritten nehmen Sie zu Beginn folgende Aufstellung ein: Gerade vor der Vibrationsplatte. Nun wird ein Fuß in die Mitte der Platte gestellt, das Bein drückt gegen die Platte. Das andere Bein bleibt auf dem Boden. Rücken gerade und die Beinmuskeln müssen angespannt bleiben!

Trizeps trainieren

Beim Trizeps-Training zeigt der Rücken in Richtung Vibrationsplatte, die Ellenbogen sind leicht gebeugt. Der Oberkörper wird im Sitzen abgesenkt. Die Schulterblätter zusammenziehen, Spannung halten. Beine anwinkeln oder ausstrecken.

Wissenswertes und Tipps zur Vibrationsplatte

Sie möchten Wissenswertes und weitere Tipps zur Vibrationsplatte erfahren? In den folgenden Abschnitten haben wir für Sie weitere Infos zu diesem Fitnessgerät zusammengestellt. Sie erfahren alles rund die Wartung und Pflege, wo Sie Vibrationsplatten kaufen können, wo Sie Zubehör finden, und vieles mehr.

Aufstellung und Pflege der Vibrationsplatte

Die Vibrationsplatte ist ein teures Gerät, das gut gepflegt werden will. Eine regelmäßige Reinigung spielt daher eine nicht unerhebliche Rolle, wenn es um den Erhalt der Funktionstüchtigkeit der Vibrationsplatte geht. Doch mit der Reinigung allein ist es nicht getan, denn auch der richtige Aufstellplatz spielt eine Rolle.

Die folgenden Tipps helfen dabei, den Wert der Vibrationsplatte möglichst lange zu erhalten.

Nicht neben einer Wärmequelle

Die Platte sollte nicht in der Nähe der Heizung, am Kamin oder an einer anderen Wärmequelle stehen. Auch eine Aufstellung dort, wo die Sonne direkt scheint, ist eher ungünstig. Das Gerät kann sich aufheizen und Schaden nehmen. Faustregel: Vibrationsplatten am besten zwischen 0 und 35 °C lagern, damit sie keinen Schaden nehmen.

Nicht in Feuchträumen

Vibrationsplatten sind nicht für die Aufstellung in Feuchträumen geeignet. Auch wenn im Badezimmer Platz ist: Hier bitte nicht trainieren! Die hohe Luftfeuchtigkeit kann dafür sorgen, dass die Technik im Gerät korrodiert und beschädigt wird. Die Platte ist nicht feuchtigkeitsgeschützt und würde eine Aufstellung im Bad oder Spa mit einer kurzen Lebensdauer quittieren.

Keine Gase

Neben Gasen sind es auch Rauch, Stäube aller Art sowie Öle, die die Technik der Vibrationsplatte zerstören können. Eine Aufstellung in unmittelbarer Umgebung dieser Umwelteinflüsse sollte daher vermieden werden. Kleine Belastungen sind vertretbar, doch auch dieses bitte nur über einen kleinen Zeitraum. Ansonsten sammeln sich die Schadstoffe nach und nach im Inneren des Geräts an und bewirken eine Schädigung.

Reinigung mit feuchtem Tuch

Da die Vibrationsplatte mit Strom arbeitet, sollte sie unbedingt vor jeder Reinigung vom Stromnetz getrennt werden. Danach ist die Reinigung mit einem feuchten Tuch möglich. Bitte keine scharfen Reiniger, Lösungsmittel oder gar Waschbenzin verwenden! Ein mildes Spülmittel ohne Zusatz von Parfüm ist ausreichend. Nach der Reinigung sollte das Gerät einige Zeit trocknen können, ehe es wieder angeschaltet wird. Daher der Tipp: Am besten abends nach dem letzten Training reinigen und erst am nächsten Tag wieder anstellen.

Wo gibt es Vibrationsplatten?

Egal ob im Sportgeschäft oder im Internet: Vibrationsplatten sind überall erhältlich.

Fraglich ist jedoch die Qualität der Produkte, die teilweise erstaunlich günstig angeboten werden. Wichtig: Wer keinerlei Erfahrung mit dem Training mit Vibrationsplatten hat, sollte eher im Fachhandel kaufen, wo eine gute Beratung und das Ausprobieren des gewählten Modells möglich sind.

Schon vor dem Kauf kann das Gerät gestestet werden und der Käufer stellt fest, ob es den eigenen Ansprüchen genügt. Schon viele waren überrascht, wie anstrengend das Training sein kann, und haben sich statt für ein gewünschtes triaxiales Modell dann doch eher für die vertikale Variante entschieden. Das Ausprobieren ist unbedingt zu empfehlen. Möglich ist das natürlich auch im Fitnessstudio, wo gleich die richtigen Bewegungen und Körperhaltungen erlernt werden können. Danach wiederum ist der Kauf im Internet leicht möglich, zumal hier oft günstigere Preise durch Aktionsangebote locken.

Kauf im Fachhandel: Ausprobieren und Mitnehmen

Der Fachhandel hat den großen Vorteil, dass das gewünschte Gerät in der Regel nicht nur ausprobiert, sondern auch direkt mitgenommen werden kann. Kein tagelanges Warten auf die Lieferung. Dennoch ist der Kauf im Fachhandel nicht immer eine gute Option. Wer im Spezialgeschäft kauft, kann davon ausgehen, auch eine fachkundige Beratung zu erhalten. Wer jedoch ein Sonderangebot im Einzelhandel mitnehmen will, muss schlimmstenfalls davon ausgehen, dass gar keine Beratung möglich ist. Hier werden die Vibrationsplatten oft nur verkauft, von Fachkenntnis der Verkäufer fehlt jegliche Spur.

Außerdem ist nicht für jeden Interessenten das Fachgeschäft eine gute Wahl, schlicht aus dem Grund, weil vielleicht gar kein solches vor Ort vorhanden ist. Dann sind lange Wege und viel Zeit einzuplanen, um die gewünschte Vibrationsplatte zu erwerben. Die dann vielleicht nicht einmal vorrätig ist und bestellt werden muss. Der Kauf im Fachhandel ist also gar nicht so einfach und erfordert teilweise ein wenig Planung.

Kauf im Internet: Große Auswahl und Vergleichsmöglichkeiten

Die Bestellung im Internet kann durchaus länger dauern, denn auch hier ist das gewünschte Gerät nicht immer auf Lager. Doch der clevere Käufer weiß sich zu helfen und wählt einfach einen anderen Shop. Schließlich ist der Einkauf der Vibrationsplatte hier nicht ortsgebunden. Die fachkundige Beratung ist aber nur in wenigen Shops möglich, dafür dann aber oft direkt per Chatfenster.

Ein weiterer wichtiger Vorteil des Kaufs von Vibrationsplatten im Internet: Verschiedene Organisationen haben Vibrationsplatten getestet und die Ergebnisse dieser Tests sind im Netz einsehbar. So lassen sich spezielle Eigenschaften, Ausstattungsmerkmale, Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle gut miteinander vergleichen. Auch ein Preisangebot kann mit anderen Offerten verglichen werden, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Der Kauf im Onlineshop ist meist deutlich günstiger als beim Fachhändler.

Negativ ist es allerdings, wenn es Probleme gibt. Dann muss die Vibrationsplatte erst eingepackt und nach Rücksprache mit dem Verkäufer wieder an diesen zurückgesandt werden. Wohingegen der Verkäufer vor Ort teilweise die Lösung des Problems mit einem direkten Kundenservice anbietet oder das Gerät einfach entgegennimmt. Das Verschicken an den Hersteller zur Problemsuche und Fehlerbehebung übernimmt dann der Verkäufer.

Alles in allem hat der Kauf von Vibrationsplatten im Internet mehr Vor- als Nachteile. Die Vorteile der Fachhändler zeigen sich aber in den einfacheren Garantielösungen sowie im schnelleren Umtausch, sollte schon beim Kauf des Geräts ein Defekt oder Mangel auftreten.

Gibt es Zubehör für die Vibrationsplatte?

Die Vibrationsplatte ist komplett in dieser Form, wie sie geliefert wird. Griffbänder sind als Zubehör erhältlich, darüber hinaus kann eine spezielle Dämpfungsmatte sinnvoll sein. Sie wird unter das Gerät gelegt und soll dabei helfen, Geräusche zu mindern. Außerdem schützt diese Matte den Boden vor Druckstellen oder Abrieb.

Hilfreich sind Vibrationshanteln, diese lassen Vibrationsübungen und Krafttraining miteinander kombinierbar werden.

Kann eine Vibrationsplatte zur Massage eingesetzt werden?

Der Schluss liegt nahe, dass eine Vibrationsplatte auch zu Massagezwecken genutzt werden kann. Für die Beine und zur Lockerung ihrer Muskulatur mag es möglich sein. Dafür legt sich der Anwender auf eine Matte neben die Vibrationsplatte und lässt die Beine auf einem Kissen auf der Platte ruhen. Nun genießt er die sanfteste Stufe der Vibrationen und lockert auf diese Art und Weise seine Muskeln.

Für die Rückenmassage sind Vibrationsplatten ausdrücklich nicht geeignet! Der Rücken darf keinesfalls auf der Platte zu liegen kommen, die Belastung für die Wirbelsäule und jeden einzelnen Wirbel wäre zu groß. Auch ein Kissen als Unterlage ist hier nicht genügend.

Welche Alternativen gibt es zur Vibrationsplatte?

Angesichts der intensiven Wirkung der Vibrationsplatte gibt es keine wirkliche Alternative, zumindest keine, die genau so effektiv arbeitet. Am ehesten kommt der Crosstrainer als Alternative infrage, verlangt aber zum Erreichen der gesetzten Ziele deutlich mehr vom Trainierenden ab. Crosstrainer sind dafür günstiger in der Anschaffung und einfacher zu bedienen. Dennoch: Die Ergebnisse zeigen sich beim Einsatz der Vibrationsplatte deutlich schneller und mit weniger Aufwand.

Das Training im Fitnessstudio oder das „Mitturnen“ zu Heimvideos ist nicht alternativ zur Vibrationsplatte zu sehen, sondern dient eher als Ergänzung und Vervollständigung des Trainings. Der Vorteil des Fitnessstudios mag sein, dass hier das Trainieren unter Anleitung möglich ist, daher schleichen sich seltener Fehler in die Bewegungsausübung ein. Außerdem steht eine Vielzahl an Geräten zur Verfügung, sodass eine gewisse Abwechslung gegeben ist.

Das Trampolin bringt ein ähnlich intensives Training wie die Vibrationsplatte, doch die Gruppe derer, die mit dem Trampolin wirklich ernsthaft trainieren dürfen, ist deutlich eingeschränkter als bei Vibrationsplatten. Beim Springen werden die inneren Organe und vor allem der Beckenboden deutlich stärker belastet als beim Training mit Vibrationen.

Fazit Vibrationsplatte Test 2020

Vibrationsplatten sind äußerst beliebt und das nicht ohne Grund. Mit Ihnen ist ein zeitsparenden und überaus effektives Training möglich.

Dabei gibt es verschiedene Arten von Vibrationsplatten. Zum einen liegt der Unterschied darin, ob eine Säule vorhanden ist oder nicht. Zum anderen weisen die Modelle verschiedene Formen von Vibrationen auf: vertikale, triaxiale und oszillierende Vibration.

Je nach Trainingslevel sollte ein anderer Frequenzbereich für die Vibration gewählt werden. Ein niedriger Frequenzbereich dient mehr der Massage und Lockerung der Muskulatur und des Bindegewebes. Ein höherer Frequenzbereich hingegen ist für ambitionierte Sportler gedacht, die Muskeln aufbauen möchten.

Mit einer Platte zuhause können Sie ohne Vertrage und zeitlich flexibel Ihr Fitnesstraining durchführen. Eine Anschaffung kann sich deshalb für Sie lohnen.

Wir hoffen, dass Ihnen unser Vibrationsplatte Test, Vergleich und Ratgeber weitergeholfen hat und Sie mit Ihrer Kaufentscheidung zufrieden sind.

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