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Kraftstation Test 2020 |
Die besten Kraftstationen kaufen

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

Sie möchten effektiv Muskelaufbau zuhause betreiben und haben keine Lust auf Fitnessstudio? Mit einer Kraftstation ist das möglich! Im Kraftstation Test von Fitnessgeräte.online finden Sie die besten Kraftstationen auf dem Markt, die für das Krafttraining zuhause geeignet sind. Neben dem Test der besten Geräte stellen wir einen informativen Ratgeber bereit, der alle Fragen zum Thema Kraftstation beantwortet. Zusätzlich erhalten Sie eine ausführliche Kaufberatung sowie Trainingstipps und wir erklären Ihnen Wissenswertes rund um Kraftstationen.

Kurzüberblick: Welche Kraftstation eignet sich für mich?

Ranking der besten Kraftstationen
Sportstech Premium Kraftstation HGX100
Bestseller auf Amazon.de
Multipresse MAXXUS 10.1
Kraftstation Marken
AsVIVA Kraftstation MG5 Pro

Kraftstation Test: Das Ranking der besten Kraftstationen

Sportstech Premium Kraftstation HGX100

Platz 1: Sportstech Kraftstation HGX100

899,95 EUR
Multipresse MAXXUS 10.1

Platz 2: Kraftstation MAXXUS 10.1

550,00 EUR
AsVIVA Kraftstation MG5 Pro

Platz 3: AsVIVA Kraftstation MG5 Pro

798,00 EUR
HAMMER Kraftstation Ferrum TX2

Platz 4: HAMMER Kraftstation Ferrum TX2

Preis nicht verfügbar
Christopeit Multistation Station Profi Center

Platz 5: Christopeit Kraftstation Profi Center

Preis nicht verfügbar

Kraftstation Bestseller

Kraftstation Marken

Sportstech

Sportstech

Die Marke Sportstech steht für Heimfitness und gibt jedem das ultimative Fitnesserlebnis. Die Produktpalette umfasst Fitnessgeräte für Indoor und Outdoor und reicht von Cardio über Kraftsport bis zu weiterem Sportequipment. Sportstech mag weniger bekannt als andere Marken sein, ist aber auf dem internationalen Markt sehr erfolgreich. Denn die Produkte bestechen durch Innovation und hoher Langlebigkeit.

Sportstech gehört zu dem Unternehmen InnovaMaxx aus Berlin. InnovaMaxx ist Experte für Fitnessgeräte in Training und Alltag, E-Mobility sowie Lifestyle. Diese breite Erfahrung fließt auch in die Entwicklung der Fitnessgeräte der Marke Sportstech mit ein.

AsVIVA

AsVIVA

Die Marke AsViva bietet Produkte im Bereich Fitnessgeräte, Wellness und E-Bikes in höchster Qualität aus einer Hand. Das hervorragende Design wird am Standort des Herstellers in Dormagen entworfen. Bei der Entwicklung der Fitnessgeräte stehen die aktuellsten ergonomischen und sportwissenschaftlichen Erkenntnisse an erster Stelle. So genügt die Konzeption sämtlicher Sportgeräte höchsten Ansprüchen. Die Auswahl reicht dabei von Cardiogeräten über Kraftgeräte bis zu besten Vibrationsplatten.

Die Produktion der Produkte von AsViva wird streng kontrolliert, um beste Qualität zu gewährleisten. Aus diesem Grund gewährt der Hersteller 5 Jahre Garantie auf sämtliche Artikel.

AngebotBestseller Nr. 1 AsVIVA Kraftstation MG6 Pro, 50in1, 90kg... 520,00 EUR
Bestseller Nr. 2 AsVIVA Kraftstation MG5 Pro, 35in1, 90 kg... 798,00 EUR
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Hammer

HAMMER

Die Geschichte der Firma Hammer reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Inzwischen hat sich das Familienunternehmen zum europaweit größten Hersteller von Fitnessgeräten entwickelt. Ursprünglich handelte es sich um ein Sägewerk, das später auch Schlitten, Leiterwagen und Skier anbot.

Heute stattet Hammer die besten Skifahrer und Skifahrerinnen der Welt mit hochwertigen Skiern aus. Auch der weltweit erste Ski aus Kunststoff stammte aus dem Hause Hammer.

MAXXUS

MAXXUS

Die Marke MAXXUS gibt es seit mehr als 20 Jahren besticht durch bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Erfahrung in Sachen Fitnessgeräten spricht für sich. Denn die Auswahl an Fitnessgeräten ist sehr groß. Von hochwertigen Laufbändern, Crosstrainern, Ergometern, Rudergeräten, Kraftsportgeräten über Vibrationsplatten und Boxartikeln hat MAXXUS alles zu bieten, was höchste Ansprüche verlangen.

Sämtliche Fitnessgeräte sind online erhältlich und werden nicht im Einzelhandel vertrieben. Sie sind für den gewerblichen und privaten Gebrauch konzipiert.

Was Sie zum Thema Kraftstationen interessieren könnte

Kraftstation Ratgeber

Eine Kraftstation ist das ideale Fitnessgerät für Krafttraining. Mit nur einem einzigen Sportgerät sind etliche Übungen möglich. Mit guter Ausstattung bietet dieses Fitnessgerät ca. 50 verschiedene Trainingsmöglichkeiten. So holen Sie sich das Fitnessstudio nach Hause. Unser informativer Ratgeber zur Kraftstation erklärt Ihnen die wichtigsten Infos. Sie erfahren, was eine Kraftstation ist, wofür Sie verwendet wird, welche Arten es gibt u. v. m.!

Was ist eine Kraftstation und wofür wird sie verwendet?

Eine Kraftstation ist ein multifunktionales Fitnessgerät. Es wird für Übungen zum Muskelaufbau verwendet. Mit Einstellung einer niedrigeren Intensität kann auch die Fettverbrennung angekurbelt werden. Je nach Umfang der Ausführung lassen sich sämtliche Körperbereiche mit einer Kraftstation trainieren. Je größer die Ausstattung, desto vielfältiger sind die Trainingsmöglichkeiten.

An einer Kraftstation können Sie Übungen z. B. mit Freihanteln, mit einer Hantelbank, mit Eigengewicht oder am Seilzug ausführen. Mindestens 40 Übungen sollten am Gerät möglich sein.

Bestandteile einer Kraftstation

Eine Kraftstation hat mehrere Bestandteile. Die Grundlage bildet das stabile Gerüst. Dieses sorgt für festen Stand und Sicherheit. Beim Kauf sollten Sie unbedingt auf eine hochwertige Verarbeitung der Schweißnähte von Verbindungsstellen achten. Am Gerüst sind verschiedene Einzelteile und bewegliche Komponenten angebracht. Polsterungen sorgen für ein gutes Trainingsgefühl.

Ausstattung von Kraftstationen

Kraftstationen können sich hinsichtlich ihrer Ausstattung erheblich voneinander unterscheiden. Üblicherweise bestimmt der Preis über die Anzahl der Komponenten, die für Übungsmöglichkeiten sorgen. Bereits im Voraus sollten Sie wissen, welche Übungen Sie an der Kraftstation machen möchten. Sie können sich dabei an Ihrem Trainingsplan orientieren. Denn nicht immer können Komponenten nach dem Kauf ergänzt werden. Generell gilt: Je mehr Komponenten, desto mehr Abwechslung haben Sie im Training. Hierbei lohnt es sich in teurere Modelle zu investieren.

Bei Kraftstationen im höheren Preissegment ist üblicherweise die Verarbeitung der Rahmenkonstruktion besser. Auch steht häufig ein Gewichteblock zur Verfügung, mit dem Sie bequem die Intensität der Übungen einstellen können. Bis zu 100 kg sind nicht unüblich. Oft gibt es auch Seilzuganlagen mit drehbaren Kabelzügen. Mit einer derartigen Ausstattung können Sie als fortgeschrittener Kraftsportler hervorragend trainieren.

Anders sieht es bei günstigeren Modellen aus. Hier sind die Übungsmöglichkeiten eingeschränkter, so dass beispielsweise nur 30 verschiedene Übungen gemacht werden können. Leichtere Gewichteblöcke eignen sich zudem nur für Einsteiger oder Gelegenheitssportler.

Welche Vorteile bietet eine Kraftstation für das Fitnesstraining?

Kraftstationen sind nicht umsonst so beliebt, denn Sie bieten eine ganze Reihe an Vorteilen. Viele Leute bevorzugen es deshalb, eine eigene Kraftstation zuhause stehen zu haben.

Zunächst ist es so, dass es viele Personen gibt, die nicht gerne im Fitnessstudio trainieren. Gerade Trainingseinsteiger und Menschen mit Übergewicht fühlen sich beim Training beobachtet und unwohl. Mit einer Kraftstation im eigenen Zuhause sieht das anders aus. Hier kann man sich in seinem eigenen Tempo an die Übungen herantasten und ohne andere Personen trainieren.

Ein weiterer Vorteil vom Heimtraining liegt in der Zeit- und Kostenersparnis. Der Besuch eines Fitnessstudios mit Anfahrtsweg entfällt. Die Trainingseinheiten können flexibel gelegt werden, ohne sich an Öffnungszeiten halten zu müssen. Mit einem eigenen Fitnessgerät sind Sie zudem völlig unabhängig davon, ob es in Ihrer Nähe eine Studio gibt oder nicht. Es gibt keine Vertragsbindung. Sicherlich kostet die Anschaffung einer Kraftstation erst einmal viel Geld. Doch die Mitgliedsbeiträge in einem Fitnessstudio summieren sich mit der Zeit.

Zudem bieten Kraftstationen vielfältige Übungsmöglichkeiten. Ob als Einsteiger oder als fortgeschrittener Kraftsportler: Mit einer Kraftstation können Sie Muskelaufbau für den gesamten Körper betreiben.

Kraftstation Kaufberatung

Sie überlegen, welche Kraftstation die beste für Ihre Wünsche ist? Mit unserer ausführlichen Kaufberatung gelingt Ihnen die richtige Wahl. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Kriterien vor, die Sie beim Kauf unbedingt beachten sollten. Damit meiden Sie Fehlgriffe und können so lange Freude an Ihrem Sportgerät haben.

Folgende Aspekte sollten Sie in Ihre Kaufentscheidung unbedingt mit einbeziehen. Wir stellen Ihnen jeden einzelnen dieser Punkte umfassend vor:

  • Hersteller
  • Preis
  • Funktionen
  • Übungsmöglichkeiten
  • Widerstandssystem
  • Maximales Widerstandsgewicht
  • Größe
  • Verstellbarkeit
  • Material
  • Verarbeitung
  • Maximales Körpergewicht
  • Komfort
  • Zubehör

Hersteller

Bei Kraftstationen gibt es bekannte Hersteller, die für gute Qualität und Verarbeitung der Sportgeräte stehen. Zu den wichtigsten zählen:

  • Hammer
  • Christopeit
  • Jago AG
  • Nautilus

Der Hersteller Hammer vertreibt seine Geräte unter der Marke Finnlo. Die Kraftstationen sind von ausgezeichneter Qualität und reichen vom niedrigen Preissegment mit etwa 300 Euro bis zum hohen Preissegment über 1000 Euro.

Mit Cristopeit haben Sie einen der günstigeren Anbieter. Die Kraftstationen sind dennoch solide und sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene geeignet.

Die Jago AG vertreibt unter der Marke Physionics Kraftstationen, die vor allem für Einsteiger oder Gelegenheitssportler bestens geeignet sind. Die Modelle zeichnet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Nautilus wurde 1970 von seinem Gründer Arthur Jones entwickelt, um Kraftgeräte zu entwickeln, die maximalen Muskelaufbau bringen. Die Geräte sind für den Profi-Gebrauch im Fitnessstudio konzipiert, werden aber auch als Heimfitnessgerät vertrieben. Sämtliche Sportgeräte genießen eine Vorreiter-Rolle auf dem Markt und sorgen für maximale Effekte im Training.

Preis

Eine Kraftstation ist eine auf lange Sicht lohnende Investition. Sie sparen sich Mitgliedsbeiträge vom Fitnessstudio und haben viele verschiedene Trainingsmöglichkeiten in einem Gerät zuhause. Der Anfahrtsweg zum Studio entfällt. Dabei gibt es verschiedene Preiskategorien, die jeweils andere Ausstattungsmerkmale beinhalten.

Kraftstationen im niedrigen Preissegment sind bereits für unter 200 Euro zu haben. Der günstige Preis hat jedoch einen erheblichen Nachteil. An diesen Sportgeräten gibt es längst nicht so viele Übungsmöglichkeiten wie im höherpreisigen Segment. Die Gewichtblöcke umfassen zudem meist nur 40 bis 60 kg. Auch die Verarbeitung des Materials und die Gewichtsbelastung genügt höheren Ansprüchen häufig nicht.

Im mittleren Preissegment finden Sie Geräte für 500 bis 1000 Euro. Es gibt vielfältige Übungsmöglichkeiten, bessere Verarbeitung der einzelnen Komponenten und Gewichtsblöcke mit mehr Gewicht.

Bestes Training ermöglichen Multistationen im höchsten Preissegment mit 1000 Euro oder mehr. Sauber verarbeitete Materialien, vielfältige Übungsmöglichkeiten, hochwertige Zuganlagen und eine stabile Rahmenkonstruktion sorgen für ein gutes Trainingserlebnis. Fortgeschrittene Kraftsportler werden mit solchen Sportgeräten lange Freude haben.

Funktionen

Ein wichtiges Kaufkriterium für eine Kraftstation sind die zur Verfügung stehenden Funktionen. Denn überhaupt wählt man dieses Fitnessgerät, da es viele unterschiedliche Trainingsmöglichkeiten bieten soll. Am besten kann man so viele Kraftübungen wie möglich an einem Gerät ausführen. Das spart Platz im eigenen Zuhause und ersetzt den Gang in Fitnessstudio.

Wichtige Funktionen einer Kraftstation sind eine integrierte Hantelbank, Ablageflächen für eine Langhantel, Dip-Griffe, ein Kabelturm, Aufsätze für Beinbeuger und Beinstrecker sowie Gewichtblöcke.

Eine Hantelbank ist äußerst praktisch und erweitert die Anzahl möglicher Übungen enorm. Gute Hantelbänke können im Winkel geneigt werden. Damit erreichen Sie beispielsweise bei Crunches oder Bankdrücken verschiedene Teile des jeweiligen Muskels.

Ablageflächen für eine Langhantel lohnen sich. Nur damit können Sie an Ihrer Kraftstation Übungen wie Bankdrücken oder Kniebeugen durchführen. Bei einigen Modellen können Sie die Ablageflächen in der Höhe verstellen. So passt sich das Gerät der Körpergröße und der gewünschten Übung an.

Dip-Griffe sind äußerst praktisch. Kaum eine Übung fordert den Trizeps so sehr wie Trizeps-Dips. Sie können aber auch Ihren Bauch mit Beinheben trainieren.

Ein Kabelturm sollte drehbar und höhenverstellbar sein. Denn je nach Übung benötigen Sie unterschiedliche Winkel, aus denen Sie ziehen. Beispielsweise erfordert Trizepsdrücken eine hohe Einstellung, Bizepscurls am Turm aber eine niedrige Einstellung. Ruderzug können Sie mit einer mittleren Einstellung durchführen. Mit einem Drehmechanismus lässt sich das Seil auch zur Seite hin wegziehen.

Wie trainiert man am besten Beine zuhause? Die meisten denken dabei an Kniebeugen. Doch wenn Sie geziehlt Ihren Beinbeuger und Beinstrecker trainieren möchten, kommen Sie um ein entsprechendes Geräte-Modul nicht herum. Viele Kraftstationen verfügen über eine derartige Ausstattung.

Um nicht immer mit demselben Gewicht trainieren zu müssen, ist die individuelle Einstellung der Intensität unerlässlich. Dies geschieht am einfachsten durch Gewichtblöcke. Diese lassen sich mithilfe einer Steckvorrichtung schnell und bequem umstellen. Gerade wenn Sie viele verschiedene Übungen machen, spart das enorm viel Zeit. Deutlich zeitaufwendiger ist das Umstecken von Gewichtscheiben an Hanteln oder das Auflegen von Gewichtscheiben am Sportgerät. Das Gewicht sollte mindestens auf bis zu 100 kg einstellbar sein. Als Einsteiger mag eine niedrigere Intensität noch ausreichend sein. Doch je mehr Muskelmasse aufgebaut wird, desto höher muss das Gewicht angepasst werden, um noch Trainingseffekte zu erzielen.

Einige Leute bevorzugen auch Modelle mit integriertem Boxsack, Klimmzugstangen oder Multipresse. Letztendlich entscheiden Sie darüber, worauf Sie Wert legen und was auf jeden Fall bei Ihrer Kraftstation dabei sein sollte.

Übungsmöglichkeiten

Bereits vor dem Kauf einer Kraftstation sollte feststehen, welche Übungen Sie machen möchten. Auf dieser Basis können Sie entscheiden, welches Modell für Sie in Frage kommt. Die Anzahl möglicher Übungen ist dabei vor allem vom Preis abhängig. Je mehr Möglichkeiten das Fitnessgerät Ihnen bietet, desto teurer ist es. Wenn Sie also bereits wissen, dass Sie nur einen gewissen Anteil der Übungen tatsächlich machen möchten, können Sie bares Geld sparen. Ambitionierte Kraftsportler jedoch, die in der Kraftstation einen Ersatz zum Fitnessstudio sehen, möchten kaum auf eine Übung verzichten. Auch sollte man damit rechnen, dass mit steigender Trainingserfahrung auch der Wunsch nach einem ausgedehnteren Training wächst.

Generell lässt sich sagen, dass die Übungen an einer Kraftstation Ihren gesamten Körper und nicht nur einzelne Muskeln kräftigen. Gute Kraftstationen bieten 40 Übungen oder mehr.

Vor allem Anfänger profitieren davon, das Fitnesstraining daheim zu absolvieren. Die Bewegungsabläufe der einzelnen Übungen können in aller Ruhe erlernt werden. Man ist keinen Blicken ausgesetzt und kann in seinem eigenen Tempo trainieren.

An gängigen Modellen sind unter anderem folgende Kraftübungen möglich. Wir haben für Sie die Übungen in Muskelgruppen unterteilt:

Rücken:

  • Ruderzug
  • Latzug
  • Klimmzüge

Schulter:

  • Schulterpresse
  • Butterfly reverse

Brust:

  • Brustpresse
  • Bankdrücken
  • Butterfly

Bizeps und Trizeps:

  • Trizepsdrücken am Kabelturm
  • Bizepscurls am Kabelturm
  • Dips

Beine:

  • Beinstrecker
  • Beinbeuger
  • Beinpresse
  • Wadenheben

Bauch:

  • Beinheben
  • Crunches

Widerstandssystem

Kraftstationen lassen sich in verschiedene Arten einteilen. Ausschlaggebend hierfür ist die Gewichtsregulierung. Hierfür gibt es unterschiedliche technische Lösungen, die jeweils Vorteile und Nachteile bieten. Ein aufwendiges Einstellen der Trainingsintensität kostet Zeit und Mühe. Dies kann den Trainingsfluss stören und hält auf.

Man unterscheidet dabei folgende Einstellungsarten der Intensität:

  • Pin-System
  • Hantelscheiben
  • Hydraulik
  • Schiebeverschluss-System mit TNT

Pin-System

Gewichtblöcke mit Pin-System verfügen über eine Steckvorrichtung. Dabei steht auf den einzelnen Gewichtplatten eine Kilogramm-Angabe. Je nachdem, wo Sie den Pin positionieren, können Sie mit dem jeweiligen Gewicht trainieren. Der Gewichtblock wird von den übrigen Platten getrennt und nur der gewünschte Anteil bewegt.

Die Umstellung des Gewichts geht hierbei schnell und einfach vonstatten. Ein Nachteil besteht jedoch in der vorgegebenen Masse. Denn Gewichtblöcke sind in die Kraftstation fest integriert und können in den wenigsten Fällen erweitert werden. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass möglichst viel Trainingsgewicht einstellbar ist. Je nach Trainingserfahrung und möglichen Übungen sind bis zu 100 kg sinnvoll.

Hantelscheiben

Es ist auch möglich, das Gewicht mithilfe von Hantelscheiben zu regulieren. Hierfür gibt es spezielle Halterungen an der Kraftstation, auf welche die Hantelscheiben gesteckt werden. Zu Ihrer Sicherheit empfiehlt es sich, die Gewichte mit einem Schraubverschluss oder Federverschluss zu befestigen. Das Austauschen der Gewichte ist etwas aufwendiger als mit dem Pinsystem. Zudem gilt es, die maximale Tragkraft des Sportgeräts zu beachten und dieses nicht zu überladen.

Hydraulik

Im Gegensatz zum Widerstandssystem mit Pin oder Hantelscheiben entfallen beim hydraulischen System Gewichte komplett. Hydraulische Zylinder, die Stickstoff enthalten, können über einen Mechanismus eingestellt werden. Der Widerstand kann dabei sehr fein justiert werden. Allerdings ist eine derartige Technik teurer in der Anschaffung und zudem wartungsintensiver.

Schiebeverschluss-System mit TNT

Das Schiebeverschluss-System mit TNT funktioniert ebenfalls über Hydraulik, stellt aber eine Weiterentwicklung dar. „TNT“ steht dabei für „Total Nitrocell Technology“. Dabei sind die Zylinder voneinander unabhängig, so dass das Training von einer Körperseite möglich ist. Ein gleichmäßiger und geräuscharmer Bewegungsablauf sorgt für ein sehr gutes Trainingserlebnis und macht diese Geräte für Eigentums- oder Mietwohnungen gut geeignet.

Maximales Widerstandsgewicht

Bevor Sie unter den zahlreichen Kraftstationen auf dem Markt auswählen, sollten Sie sich Ihres eigenen Trainingsniveaus klar sein. Wie viel Erfahrung haben Sie im Krafttraining? Wie oft trainieren Sie? Von diesen Fragen hängt im Wesentlichen die Entscheidung für ein Sportgerät ab, das Ihren Bedürfnissen entspricht. Ein Aspekt, der in diese Richtung verweist, ist das maximale Widerstandsgewicht.

Als Anfänger können Sie längst nicht so viel Gewicht bewegen wie ein Kraftsportler mit mehrjähriger Trainingspraxis. Auch Frauen trainieren in der Regel mit weniger Gewicht als Männer. Sie sollten also bereits wissen, wie viel Gewicht Sie bei den verschiedenen Übungen stemmen können, um über das maximale Widerstandsgewicht zu entscheiden. Wählen Se als Einsteiger am besten eine Kraftstation, bei der das Gewicht erweiterbar ist. So können Sie dasselbe Sportgerät auch mit steigendem Fortschritt weiterhin nutzen.

Für Anfänger und Frauen reichen häufig Gewichtblöcke bis zu 100 kg vollkommen aus. Für trainierte Männer empfehlen sich Kraftstationen mit höherem Widerstand.

Die Justierung des Widerstands erfolgt beim Pin-System in festgelegten Schritten. Hierbei sollte die Einstellung zumindest mit 5-kg-Stufen möglich sein. Hydraulik-Systeme können meist noch feiner abgestimmt werden.

Größe

Eine nicht unwesentliche Rolle spielt auch die Größe Ihrer Kraftstation. Schließlich müssen Sie in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung einen geeigneten Ort für das Fitnessgerät finden.

Dabei kann über die Größe keine pauschale Aussage gemacht werden. Diese ist stark modellabhängig. Einsteigergeräte mit reduzierten Funktionen benötigen nicht so viel Platz wie Geräte für Fortgeschrittene mit 40 Übungsmöglichkeiten oder mehr.

Die meisten Modelle nehmen drei bis vier Quadratmeter ein, wobei Sie noch einen Quadratmeter für die Übungsausführung hinzurechnen sollten. In der Höhe gibt es Modelle mit zwei Metern oder sogar mehr. Versichern Sie sich deshalb, dass das Fitnessgerät zu der Deckenhöhe passt.

Dabei sollten Sie bedenken, dass nicht nur das Sportgerät in den Raum passen muss. Bei Übungen wie Butterfly oder Beinstrecken benötigen Sie auch um das Gerät herum ausreichend Platz. Kalkulieren Sie dies vor der dem Kauf unbedingt mit ein.

Verstellbarkeit

Neben dem Gewicht bzw. der Intensität sollte die Kraftstation über mehr Verstellbarkeit verfügen. Dies ist ein Zeichen von funktionalem Produktdesign und guter Qualität.

Beispielsweise sorgen verschiedene Winkel bei der Hantelbank für mehr Übungsvarianten und geben damit dem Training mehr Abwechslung. Bei einer Kraftstation mit Sitz sollte dieser und die dazugehörige Rückenlehne höhenverstellbar sein. Auch der Seilzug am Kabelturm sollte über verschiedene Höhenstufen verfügen.

Material

Das Material ist ein weiteres Indiz für die Qualität einer Kraftstation. Die Rahmenkonstruktion sollte aus stabilem Stahl bestehen. So ist eine hohe Standfestigkeit und lange Lebensdauer gewährleistet. Die Zugseile sollten nicht aus Nylon, sondern kunststoffummanteltem Stahl bestehen. Hochwertiges Lederimitat an den Polstern und sauber verarbeitete Nähte sorgen desweiteren für lange Freude an dem Fitnessgerät.

Verarbeitung

Hinsichtlich der Verarbeitung sollten sämtliche Schweiß- und Polsternähte sauber verarbeitet sein. So haben Sie größtmögliche Sicherheit beim Training. Denn auf der Rahmenkonstruktion lasten neben Ihrem Körpergewicht die gesamten Module. Auch die Belastung bei der Übungsausführung ist nicht zu unterschätzen. Wählen Sie deshalb am besten stabiles Stahl. Das Polster sollte dem Druck standhalten. Auch die Stahlseile des Kabelturms sollten beim Ziehen sauber und geräuscharm laufen.

Maximales Körpergewicht

Jede Kraftstation ist auf ein maximales Körpergewicht ausgelegt. Meist reicht dieses bis zu 120 kg. Überschreiten Sie dieses Gewicht, sollten Sie sich nach einem Sportgerät mit mehr Traglast umsehen. Überschreiten Sie das zulässige Gewicht, riskieren Sie Verletzungen, da das Gerät nicht darauf ausgelegt ist. Auch bei der Körpergröße müssen Sie darauf achten, die Angaben des Herstellers nicht zu überschreiten. Die meisten Kraftstationen sind auf Menschen mit bis zu 185 cm Körpergröße ausgelegt. Bis dahin können Sie bei den verschiedenen Übungen den vollen Bewegungsradius nutzen. Überschreiten Sie die zulässige Größe, müssen Sie sich nach einem anderen Gerät umschauen.

Komfort

Auch der Komfort ist beim Training mit einer Kraftstation nicht zu unterschätzen. Nur wenn Sie bequem sitzen und liegen, werden Sie regelmäßig und langfristig trainieren. Schmerzen oder Druckstellen sollten etwa aufgrund mangelnder Polsterung nicht auftreten.

Aus diesem Grund sollte die integrierte Hantelbank bzw. der Sitz und die Rückenlehne über eine dicke Polsterung verfügen. Diese federt die Bewegungen mit Gewichten ab. So lastet nicht so viel punktueller Druck auf Rücken und Gesäß.

Die Zugseile sollten sich in verschiedene Richtungen ziehen lassen. Damit passt sich die Umlenkrolle den individuellen Bewegungen ergonomisch an.

Beim Training sollten keine Scharniere quietschen oder laut aneinanderreiben. Ein leiser Übungsablauf ist nicht nur ein Zeichen für gute Qualität, es macht das Training auch wesentlich angenehmer.

Zubehör

Für Kraftstationen gibt es reichlich Zubehör. Während einige Geräte bereits eine Reihe an Zubehör mitbringen, müssen Sie dieses bei anderen Modellen zusätzlich erwerben.

Sehr sinnvoll ist eine Bodenmatte. Dadurch werden Geräusche bei Training gedämpft und der Boden geschont. Gerade in Etagenwohnungen macht diese Anschaffung Sinn.

Beim Widerstandssystem mit Hantelscheiben müssen Sie einzelne Gewichte zusätzlich erwerben. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass der Lochdurchmesser mit Ihrer Kraftstation kompatibel ist.

Auch Ersatzteile können mit der Zeit notwendig sein. Informieren Sie sich am besten bereits vor dem Kauf beim Hersteller, ob diese erhältlich sind.

Trainingstipps für die Kraftstation

Mit einer Kraftstation in den eigenen vier Wänden kann mithilfe des richtigen Trainingsplans ein ausgewogenes Krafttraining absolviert werden. Wichtig ist, dass das Fitnessgerät über viele unterschiedliche Funktionen verfügt und mindestens 40 Übungen ausführbar sind, besser mehr. Damit erreichen Sie sämtliche Muskelgruppen, sowohl am Unterkörper als auch am Oberkörper. Damit Sie beste Effekte erzielen, erhalten Sie von uns zahlreiche Trainingstipps. Diese umfassen u. a. Muskelaufbau, Trainingsprinzipien und Ernährung.

Muskelaufbau an der Kraftstation

Wie funktioniert Muskelaufbau an der Kraftstation? Prinzipiell ist das Gerät so konstruiert, dass Übungen für den Massezuwachs möglich sind. Ob Brustpresse, Butterfly, Klimmzug oder Dips – die Kraftstationen bieten je nach Ausstattung Raum für zahlreiche Fitnessübungen. Damit auch Sie Erfolge sehen, können Sie unsere Tipps beherzigen.

Entscheidend ist ein ausgewogener Trainingsplan. Für Einsteiger empfiehlt sich ein Ganzkörper-Training. Dabei werden pro Trainingseinheit alle wichtigen Muskelgruppen trainiert. Dazu zählen:

  • Brust
  • Trizeps
  • Schultern
  • Oberer Rücken
  • Unterer Rücken
  • Bizeps
  • Po
  • Oberschenkel
  • Waden
  • Bauch

Sorgen Sie dafür, dass Sie zumindest eine Übung pro Muskelgruppe pro Training ausführen.

Als Fortgeschrittener eignet sich hervorragend ein Split-Training. Hierfür fassen Sie verschiedene Muskelgruppen pro Trainingseinheit zusammen. Auf diese Weise haben Sie beispielsweise in einem 3er-Split drei Trainingstage. Dabei kann der Trainingsplan so aussehen:

  • 1. Trainingstag: Brust, Trizeps und Schultern
  • 2. Trainingstag: Rücken, Bizeps
  • 3. Trainingstag: Beine, Bauch

Welche Trainingsprinzipien sind für den Muskelaufbau sinnvoll?

Für den Muskelaufbau ist es essentiell, dass Sie sich an Traininsprinzipien halten. Nur so erzielen Sie die gewünschten Effekte. Die im Folgenden vorgestellten Anleitungen richten sich an Sportler, die Masse- und Kraftzuwachs mit dem Training an der Kraftstation erzielen möchten. Folgende Aspekte sind dabei wichtig:

  • Wiederholungszahl
  • Satzzahl
  • Geschwindigkeit
  • Trainingshäufigkeit
  • Intensität
  • Muskelgruppen

Im Krafttraining trainiert man für Muskelaufbau mit 5-15 Wiederholungen. Dies ist die Anzahl, die während eines Satzes absolviert werden sollte. Dabei muss die Intensität, d. h. das Gewicht, so eingestellt sein, dass nach der letzten Wiederholung keine weitere möglich ist. Man spricht auch davon, dass der Muskel „brennt“.

Anschließend folgt eine Satzpause, bevor es in den nächsten Satz geht. Insgesamt sollten pro Übung 3-4 Sätze oder bei Profis noch mehr eingeplant werden. Einsteiger fangen meist mit drei Sätzen an. Die Pause zwischen den Sätzen sollte etwa eine Minute betragen.

Die Geschwindigkeit der Übungsausführung ist mäßig schnell. Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen und holen Sie auf keinen Fall Schwung. In der positiven Bewegung wird das Gewicht kraftvoll, aber konzentriert bewegt. Bei der negativen Ausführung wird das Gewicht langsam und kontrolliert in die Ausgangsposition zurückgeführt.

Um Erfolge von Ihrem Training zu sehen, sollten Sie mindestens zweimal pro Woche trainieren. Mit der Zeit können Sie die Trainingshäufigkeit auch auf vier Einheiten oder mehr ausweiten. Wichtig ist es jedoch, den Muskeln ausreichend Erholungszeit einzuräumen. Diese nennt sich auch Superkompensation und beschreibt den Zeitraum von etwa 48 Stunden, in dem der Muskel sich regeneriert und über das vorherige Kraftniveau hinaus wächst. Stellen Sie sich bei drei Einheiten oder mehr einen Split-Trainingsplan zusammen, in dem Sie jeweils unterschiedliche Muskelgruppen trainieren. Auf diese Weise gelingt der Masseaufbau.

Mit steigendem Fortschritt werden Sie merken, dass das Anfangsgewicht nicht mehr reicht, um den Muskel genügend anzureißen. Erhöhen Sie dann die Intensität. Dies sollte allerdings nur in kleinen Schritten passieren und die Technik sollte unter einer höheren Intensität niemals leiden.

Typische Fehler beim Krafttraining

Gerade wenn man im Fitnessstudio trainiert, kann man typische Fehler beim Krafttraining zuhauf beobachten. Wenn Sie diese kennen, ist es wahrscheinlicher, dass Sie diese vermeiden. Zu den häufigsten Fehlern zählen:

  • Pressatmung
  • Schwungholen
  • Krümmung der Wirbelsäule
  • Verkürzte Bewegungsamplitude
  • Zu hohes Gewicht
  • Zu schnelle Ausführung
  • Training ohne Plan

Die Pressatmung ist der Fehler schlechthin. Dabei wird nicht kontinuierlich ein- und ausgeatmet, sondern während der Übung die Luft angehalten. Vor Belastungsbeginn atmet man schnell ein und zum Ende der Bewegung hin mit einem Stoß aus. Bei vielen Leuten kann dies zu Schwindelgefühlen oder gar Ohnmacht führen. Viel besser ist es, während der gesamten positiven Bewegung auszuatmen. Bei der negativen Bewegung, also der Rückführung des Gewichts in die Ausgangsposition atmen Sie dann gleichmäßig ein.

Ein weiterer Fehler ist das Schwungholen. Dies lässt sich sehr oft bei anderen Trainierenden beobachten. Häufig ist der Grund hierfür, dass die Muskelkraft nicht ausreicht, um die Gewichte zu bewegen. Beim Training ist eine saubere Technik das A und O. Verwenden Sie deshalb eine Belastungsintensität, die zu Ihrem Leistungslevel passt. Eine Bewegung mit Schwung ist in vielfacher Hinsicht nicht anzuraten. Sie ist ineffizient, da die Bewegung nicht korrekt ausgeführt und damit der Muskel nicht auf die richtige Art und Weise belastet wird. Es wird nur ein Teil des Muskels angerissen, aber nicht vollständig belastet. So werden Sie kaum Muskelzuwachs haben. Zudem riskieren Sie langfristige Schäden an Ihren Gelenken. Durch den Schwung wirken hohe Kräfte auf Gelenke, die nicht stabilisiert sind. Beispielsweise wird bei Bizepscurls mit Schwung die Wirbelsäule verdreht. Schwere Hanteln führen dann zu einer Fehlbelastung.

Auch die Krümmung der Wirbelsäule sollte vermieden werden. Ob Kreuzheben, Kniebeugen oder Bankdrücken – die Wirbelsäule sollte gerade ausgerichtet sein. Vermeiden Sie einen Rundrücken! Beim Kreuzheben sollte das Gewicht auch nach der Übung nur mit geradem Rücken abgesetzt werden. Dies vergessen viele Sportler. Beim Bankdrücken ist ein starkes Hohlkreuz ein häufiger Fehler.

Sehr ineffektiv ist ferner eine verkürzte Bewegungsamplitude. Dabei wird eine Bewegung nicht vollständig durchgeführt, sondern nur teilweise. Ein häufiger Grund ist eine zu hohe Einstellung der Intensität. Schrauben Sie das Gewicht herunter und achten Sie auf eine korrekte Technik. Davon profitieren Sie langfristig viel mehr. Denn wenn der Muskel nicht ganz belastet wird, werden Sie längst nicht so große Erfolge sehen.

Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt. Viele Kraftsportler trainieren mit zu hohem Gewicht. Dies wirkt sich in mehrfacher Weise negativ aus. Zum einen leidet die Technik. Die Bewegung wird abgekürzt oder unsauber ausgeführt. Dadurch wird Massezuwachs verhindert. Andererseits führt dieses Abfälschen auch häufig zu Ausgleichsbewegungen wie das Schwungholen. Vermeiden Sie diesen Fehler unbedingt, damit Sie langfristig gesund bleiben.

Ein weiterer Punkt ist eine zu schnelle Ausführung der Übung. Haben Sie es beim Training eilig? Wenn Sie die Übungen schneller ausführen, mögen Sie etwas Zeit sparen, aber Effekte für Muskelaufbau haben Sie wohl kaum. Lassen Sie es ruhig angehen. Eine gleichmäßige, kontinuierliche Bewegung ist viel effizienter. Desweiteren vermindern Sie das Verletzungsrisiko.

Schließlich ist ein Training ohne Plan ein weiterer Fehler. Natürlich ist etwas Training besser als kein Training. Doch eine systematische Herangehensweise macht Ihre Erfolge kontrollierbar und auch kalkulierbar. Zudem kommen Sie viel schneller an Ihr Ziel, nämlich Muskelaufbau und Abnehmen. Falls Sie keinen Trainer haben, der Ihnen einen Trainingsplan erstellt, können Sie sich in Büchern oder im Internet über gute Übungen, eine sinnvolle Trainingsgestaltung und auch Trainingspläne informieren.

Aufwärmen

Das Aufwärmen vor dem Training sollte nicht unterschätzt werden. Es dient dazu, den Körper auf die folgende Belastung vorzubereiten. Der Kreislauf fährt hoch, die Muskeln werden besser durchblutet und dadurch warm. Ein aufgewärmter Muskel ist geschmeidiger in der Bewegung. Wärmen Sie sich nicht auf, kann es zu Zerrungen kommen.

Eine gute Möglichkeit zum Aufwärmen bietet sich an Cardio-Geräten. Fünf bis 15 Minuten reichen bereits aus, um warm zu werden. Sie können das Cardio-Gerät dabei passend zu der jeweiligen Muskelgruppe wählen, die Sie beim Krafttraining trainieren möchten. Vor dem Beintraining können Sie beispielsweise einen Stepper benutzen, vor dem Rückentraining ein Rudergerät.

Auch Dehnübungen eignen sich hervorragend, um warm zu werden. Es ist gut, wenn Sie als Ausgleich zum Krafttraining den Muskel dehnen. Dadurch vermeiden Sie es, einen verkürzten Muskel zu trainieren. Der Muskel kann sich dann vollumfänglich bewegen, wodurch das Krafttraining effektiver wird.

Beliebt ist auch das Aufwärmen am Kraftgerät selbst. Sie können bei Ihrer Kraftstation das Gewicht sehr niedrig und unter Ihrem üblichen Trainingsgewicht einstellen. Dann führen Sie wie gewohnt Kraftübungen aus, nur mit deutlich mehr Wiederholungen.

Kraftübungen an der Kraftstation

An einer Kraftstation sind viele verschiedene Kraftübungen möglich. Welche Sie tatsächlich ausführen können, entscheidet das Modell, das Sie gewählt haben. Wenn Ihnen bestimmte Übungen wichtig sind, dann achten Sie darauf, dass Ihr gewünschtes Gerät über eine derartige Funktion verfügt. Im Folgenden stellen wir Ihnen die häufigsten Kraftübungen an der Kraftstation vor.

Butterfly

Der Butterfly ist einer der bekanntesten Übungen an Kraftstationen. Trainiert werden die Brustmuskulatur und vordere Schultermuskulatur. Stellen Sie vor Beginn der Übung den Sitz auf die passende Höhe. So sollten die ausgestrecketen Arme auf Höhe der Brust sein. Greifen Sie am Beginn der Übung die vorgesehenen Griffe mit den Händen. Die Arme sind zu Beginn zu beiden Seiten nach außen hin ausgestreckt. Achten Sie auf eine minimale Beugung des Ellenbogengelenks. Führen Sie nun die weiterhin ausgestreckten Arme nach vorne zusammen. Anschließend kehren Sie langsam in die Ausgangsposition zurück.

Butterfly reverse

Der Butterfly reverse ist – wie der Name bereits sagt – die umgekehrte Belastung des Butterflys. Aus diesem Grund sitzen Sie häufig auch umgekehrt an der Kraftstation. Hierbei wird vor allem die hintere Schultermuskulatur trainiert. Sie starten dabei mit nach vorne ausgestreckten Armen auf Brusthöhe. Die Bewegung verläuft in der Belastung nach hinten, so dass Ihre Arme zum Schluss zu beiden Seiten von Ihrem Körper weggestreckt sind. In der negativen Bewegung führen Sie die Arme wieder nach vorne zurück.

Latzug

Der Latzug ist eine sehr beliebte Übung für den Rücken. Trainiert wird vor allem der Latissimus. Hierfür benötigen Sie einen Kabelturm, an dem Sie eine Latissimus-Stange befestigen. Der Sitz sollte so eingestellt sein, dass Ihre Hüfte und Knie etwa einen 90° Winkel beschreiben. Zu Beginn halten Sie die Stange in einem breiten Kamm-Griff, wobei die Arme nach oben hin ausgestreckt sind. Sie ziehen nun die Stange nach unten, wobei Sie hinten an Ihrem Kopf vorbei und nah am Körper entlang zum Nacken geführt wird. Zum Abschluss kehren Sie in die Ausgangsposition zurück.

Ruderzug

Für den obereren Rücken eignet sich der Ruderzug hervorragend. Hierfür wird die Brust gegen ein Polster gedrückt. Sie greifen vorne die Griffe mit ausgestreckten Armen und führen die Arme nach hinten. Dabei wird der Ellenbogen maximal angewinkelt. Es sollte das Gefühl entstehen, die Schulterblätter gewissermaßen zusammenzuschieben. Kehren Sie nun nach vorne zurück.

Beinbeugen

Beinbeugen gehört zum Klassiker bei Kraftstationen. Für Beinbeugen im Sitzen sollte sich vor dem Sitz ein entsprechendes Modul befinden. Dieses besteht aus einer Rolle, die Sie nach vorne hin ausfahren können. Legen Sie Ihre Beine darauf und positionieren Sie die Rolle zwischen Ferse und unterer Wade aufliegt. Nun drücken Sie das Gewicht nach unten weg, wobei sich die Knie anwinkeln. Achten Sie darauf, die negative Bewegung nach vorne langsam und kontrolliert auszuführen. Sie sollten eine deutliche Ermüdung im hinteren Oberschenkel spüren.

Beinstrecken

Für die vordere Oberschenkelmuskulatur können Sie dieselbe Bewegung durchführen, nur in unterschiedlicher Richtung. Dies nennt sich dann Beinstrecken im Sitzen. In der Ausgangsposition befindet sich das jeweilige Element Ihrer Station unter dem Sitz. Sie legen Ihre Beine hinten an der Rolle an, im Bereich zwischen Fußgelenk und unterem Schienbein. Nun strecken Sie die Beine nach vorne hin aus und bewegen sie anschließend wieder zurück.

Dips

Die Dips trainieren hervorragend Ihren Trizeps. Greifen Sie hierfür die Holme an Ihrer Kraftstation. Der Körper ist nach unten hin ausgestreckt. Ihre Arme befinden sich nah am Körper. Die Ellenbogen sind nach hinten angewinkelt. Drücken Sie sich nun kraftvoll nach oben, indem die Hände gegen die Holme drücken.

Muskuläre Dysbalancen vermeiden

Bei Anfängern kann man häufig muskuläre Dysbalancen beobachten. Häufig ist ein Arm kräftiger als der andere. Derartige Ungleichheiten gleichen sich bei einem Ganzkörpertraining in der Regel von selbst aus. Wichtig ist jedoch, dass Sie stets beide Seiten Ihres Körpers trainieren, um Dysbalancen auszugleichen und nicht weiter zu verstärken.

Auch sollten Sie immer die jeweiligen Antagonisten trainieren. Ein wohlgeformter Bizeps profitiert von einem gut trainierten Trizeps, und das nicht nur optisch. Erscheinungen wie das Hohlkreuz oder der Rundrücken sind typische Dysbalancen. Wichtig ist dabei jeweils die vordere und hintere Seite des Körpers zu trainieren und verkürzte Muskeln ausreichend zu dehnen.

Regeneration einplanen

Wenn Sie effektiv Muskelaufbau betreiben möchten, sollten Sie neben den entsprechenden Trainingseinheiten genügend Regeneration einplanen. Ein Spruch, den man häufig liest, ist: Muskeln wachsen nicht während des Trainings, sondern dazwischen. Das ist in der Tat der Fall. Selbstverständlich ist es wichtig, in regelmäßigen Trainingseinheiten entsprechende Reize zu setzen. doch der eigentliche Massezuwachs findet in den folgenden 48-72 Stunden danach statt. Diesen Zeitraum nennt man Superkompensation.

Sollten Sie noch Muskelkater vom letzten Training haben, dann trainieren Sie eine andere Muskelgruppe. Aber auch ohne Muskelkater sollten Sie den letzten trainierten Muskeln genügend Zeit zur Regeneration einräumen. Wenn Sie dreimal oder häufiger pro Woche Krafttraining betreiben, sollten Sie deshalb auf ein Split-Training umsteigen, damit Sie jeweils andere Muskelgruppen fokussieren. Auf diese Weise können Sie in den richtigen Abständen neue Wachstumsreize setzen.

Ernährung für den Muskelaufbau

Krafttraining ist ein Muss für effektiven Muskelaufbau. Doch genauso wichtig ist auch die Ernährung. Gerade wenn Sie Ihren Körperfettanteil deutlich reduzieren möchten, kann eine angepasste Ernährung Wunder wirken. So gelingt der Fettabbau und der Muskelaufbau.

Sofern der Massezuwachs für Sie im Fokus steht, sollten Sie auf eine leicht positive Kalorienbilanz achten. Damit stellen Sie den Körper auf Aufbau ein, wodurch das Muskelwachstum besser gelingt. Daneben spielt auch das Protein eine wichtige Rolle. So werden für Kraftsportler mit Ambitionen bis zu 2,0 g pro kg Körpergewicht empfohlen. Auf jeden Fall sollten Sie mehr als 0,8 g zu sich nehmen, denn dieser Wert reicht gerade einmal für Ihren Grundbedarf.

Am besten gelingt die Proteinzufuhr über eine Umstellung der Ernährung. Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Vollkorn sind gute Eiweißlieferanten. Als Vegetarier oder Veganer ist es jedoch häufig schwierig, über die Alltagsernährung allein auf ausreichend Protein zu kommen. Hier können Eiweißshakes und Proteinpulver gute Dienste leisten.

Obwohl beim Krafttraining der Fettabbau nicht im Fokus steht, können Sie über die Ernährung sichtbare Effekte erzielen. Um eine negative Kalorienbilanz kommen Sie beim Abnehmen nicht herum. Sparen Sie am besten Kalorien über die Ernährung ein. Denn beim Krafttraining werden pro Trainingseinheit lediglich etwa 250 bis 350 Kalorien verbrannt. Wichtig ist es, den Proteinanteil in der Ernährung weiterhin hoch zu halten, um die Muskeln beim Abnehmen zu schützen.

Wissenswertes, Tipps & Tricks zur Kraftstation

Wenn Sie sich eine Kraftstation für Zuhause anschaffen, können weitere Informationen hilfreich sein. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen Wissenswertes und geben Ihnen hilfreiche Tipps und Tricks rund dieses Sportgerät.

Aufbau einer Kraftstation

Bei der Anschaffung einer Kraftstation für die eigenen vier Wände ist der Aufbau nicht unerheblich. Gerade Kraftstationen bestehen aus vielen verschiedenen Komponenten und Einzelteilen, wodurch der Aufbau etwas komplizierter ist.

Es ist wichtig, die Bedienungsanleitung genau zu studieren und zu befolgen. Sämtliche Schrauben und Muttern sollten am richtigen Platz und festgezogen sein. Nur so haben Sie ein sicheres Trainingsgerät. Hilfreich ist bei schweren Teilen auch eine zweite Person, die beim Aufbau unterstützt. Planen Sie mehrere Stunden ein.

Es gibt auch Hersteller, die den Aufbau des Sportgeräts als Service-Leistung anbieten. Informieren Sie sich bereits vor dem Kauf, ob es ein solches Angebot gibt.

Pflege & Wartung

Eine Kraftstation sollte gepflegt und gewartet werden, um eine hohe Langlebigkeit zu haben. Nach dem Training sollten Sie die Polster und Handgriffe mit einem feuchten Tuch abwischen. So entfernen Sie Schweiß und sorgen für Hygiene. Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen sämtliche Gelenke und Scharniere und geben Sie ggf. Schmiermittel auf die entsprechenden Stellen. Damit läuft das Gerät flüssig und Abnutzung wird vermieden. Zum Schutz vom Lack empfiehlt sich ein pflegendes Öl. Ziehen Sie auch regelmäßig die Schrauben an Ihrem Gerät nach.

Alternativen zur Kraftstation

An einer Kraftstation sind zwischen 30 und 50 Kraftübungen oder sogar mehr möglich. Damit haben Sie mit einem einzigen Gerät sehr viele Trainingsmöglichkeiten. Sie haben quasi ein kleines Fitnessstudio in Ihrem Zuhause. Die Vorteile dieses Fitnessgeräts liegen auf der Hand. Dennoch kann es Gründe geben, sich nach Alternativen zur Kraftstation umzusehen. Beispielsweise hat nicht jeder genügend Platz.

Tatsächlich ist eine Kraftstation nur schwer durch Alternativen ersetzbar. Übungen wie Butterflys können selbstverständlich durch andere derselben Muskelgruppe ersetzt werden. Bei Beinstrecker oder Beinbeuger wird es allerdings schon schwieriger, equivalente Übungen zu finden. Auch ein Kabelturm ist kaum ersetzbar. Tatsächlich schränkt das Fehlen einer Station das Krafttraining daheim stark ein.

Wenn Sie dieses Defizit zumindest teilweise ausgleichen möchten, empfiehlt sich die Anschaffung von einer Hantelbank, Freihanteln oder einem einzeln stehenden Kabelturm. Alternativ können Sie sich noch im Fitnessstudio anmelden, was jedoch andere Nachteile mit sich bringt. Dort haben Sie jedoch Zugriff auf sämtliche Geräte.

Fazit zum Kraftstation Test 2020

Eine Kraftstation ist ein multifunktionales Sportgerät, an dem sich zahlreiche Übungen ausführen lassen. Das Fitnessstudio wird mit ihr überflüssig. Sie besteht aus mehreren Modulen, die sich je nach Modell unterscheiden, aber über die Trainingsvielfalt entscheiden.

Mit den Übungen trainieren Sie den gesamten Körper. Von Brust, über Schultern, Arme, Bauch, Rücken bis zu Po und Beinen ist alles möglich. Nicht umsonst wählen Kraftsportler mit Ambitionen ein derartiges Fitnessgerät.

Man unterscheidet verschiedene Arten, die nach dem verwendeten Widerstandssystem eingeteilt werden. Beliebt ist das Pin-System. Aber auch über Hantelscheiben lässt sich die Intensität einstellen. Teurere Modelle bieten sogar die Feinjustierung mittels Hydraulik an.

Es gibt zahlreiche Kriterien, die Sie beim Kauf einer Kraftstation beachten sollten. Die wichtigsten sind Übungsmöglichkeiten, Widerstandssystem sowie das maximale Widerstandsgewicht und das verbaute Material.

Haben Sie ersteinmal eine Kraftstation zuhause, so steht einem ungestörten und effektiven Krafttraining nichts mehr im Wege. Ob Butterfly, Bankdrücken, Beinstrecken oder Latzug – Sie entscheiden, welche Übungen Sie machen möchten. Am besten ist es jedoch, den gesamten Körper zu fordern.

Dabei sind Kraftstationen eine langfristige Investition, die sich auszahlt. Sie können in Ruhe trainieren, sind schnell am Gerät und können so oft Gewichte bewegen, wie Sie möchten. Mit der richtigen Pflege und Wartung werden Sie lange Freude an Ihrem Fitnessgerät haben.

Wir hoffen, dass wir Ihnen einen umfassenden Einblick zum Thema Kraftstation geben konnten und wünschen Ihnen viel Spaß beim Training.

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