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Heimtrainer Test 2020 |
Die besten Heimtrainer kaufen

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Im Heimtrainer Test von Fitnessgeräte.online finden Sie die besten Heimtrainer auf dem Markt, die für das Fitnesstraining zuhause geeignet sind. Der informative Ratgeber geht auf alle Fragen zum Thema Hometrainer ein. Zusätzlich erhalten Sie eine detaillierte Kaufberatung zu allem, worauf Sie vor dem Kauf eines Fitnessgeräts achten sollten.

Kurzüberblick Welcher Heimtrainer eignet sich für mich?

Ranking der besten Heimtrainer
Ultrasport F-BikeFahrradtrainer, faltbarer Heimtrainer
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ATIVAFIT X-Bike Heimtrainer
Heimtrainer Marken
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Heimtrainer Test: Das Ranking der besten Heimtrainer

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Heimtrainer Bestseller

Heimtrainer Marken

Ultrasport

Ultrasport

In Deutschland gehört Ultrasport inzwischen zu einer etablierten Marke für qualitative Sportgeräte, Fitness und Camping. Das Unternehmen Summary entwickelt seit 2009 Produkte für den Freizeitgebrauch. Von der Idee, zur Umsetzung, bis hin zum Verkauf werden sämtliche Produkte eigens umgesetzt.

Ultrasport ist als Marke sehr vielseitig. Die Sportartikel umfasen sowohl Indoor als auch Outdoor. Hochwertige Fitnessbikes, Trampoline und Stepper zählen zum Angebot bei Fitnessgeräten. Vor allem im Bereich kleinere Sportgeräte und -artikel hat Ultrasport eine große Auswahl vorzuweisen: Klimmzugstangen, Bauchroller, Hantelbänke, Yogamatten oder Boxhandschuhe und Sportbekleidung sind nur ein paar Beispiele.

Für Outdoor wird sehr viel bei Ultrasport geboten: Ob Radsport, Laufen, Camping – bei Ultrasport wird man fündig.

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Sportstech

Sportstech

Die Marke Sportstech steht für Heimfitness und gibt jedem das ultimative Fitnesserlebnis. Die Produktpalette umfasst Fitnessgeräte für Indoor und Outdoor und reicht von Cardio über Kraftsport bis zu weiterem Sportequipment. Sportstech ist in Deutschland weniger bekannt als andere Fitness-Marken, aber auf dem internationalen Markt sehr erfolgreich. Denn die Produkte bestechen durch Innovation und hoher Langlebigkeit.

Sportstech gehört zu dem Unternehmen InnovaMaxx aus Berlin. InnovaMaxx ist Experte für Fitnessgeräte in Training und Alltag, E-Mobility sowie Lifestyle. Diese breite Erfahrung fließt auch in die Entwicklung der Fitnessgeräte der Marke Sportstech mit ein.

Hammer

Hammer

Die Geschichte der Firma Hammer reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Inzwischen hat sich das Familienunternehmen zum europaweit größten Hersteller von Fitnessgeräten entwickelt. Ursprünglich handelte es sich um ein Sägewerk, das später auch Schlitten, Leiterwagen und Skier anbot.

Heute stattet Hammer die besten Skifahrer und Skifahrerinnen der Welt mit hochwertigen Skiern aus. Auch der weltweit erste Ski aus Kunststoff stammte aus dem Hause Hammer.

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ISE

Wer Fitnessgeräte mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, ist bei der Marke ISE gut aufgehoben. Dabei liegt der Fokus auf soliden Cardio-Geräten für den Heimgebrauch. Die Auswahl reicht dabei von Heimtrainern, Ergometern, Steppern bis zu Vibrationsplatten. Aber auch Trampolin-Freunde kommen mit Trampolinen für drinnen und draußen auf Ihre Kosten.

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Heimtrainer Ratgeber

Neben all den Möglichkeiten, Sport zu treiben und sich fit zu halten, sind Heimtrainer die wohl bequemste. Denn Sie verlangen nicht von Ihnen, große Wege auf sich zu nehmen und bestimmte Zeiten einzuhalten. Umso wichtiger ist es aber, auf die Qualität der Geräte zu achten, um sowohl den Trainingserfolg zu sichern, als auch Ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

In unserem ausführlichen Ratgeber stellen wir die wichtigsten Informationen zu Heimtrainern bereits.

Was ist ein Heimtrainer?

Beim Heimtrainer handelt es sich um ein Fitnessgerät, das sich über viele Jahre zu einem populären Begleiter für viele Hobbysportler entwickelt hat. Vor allem seine Effektivität und Einfachheit haben ihn dazu befähigt. Der Home Trainer ist also ein auf die wichtigen Grundfunktionen reduziertes Trainingsgerät ohne unnötigen Schnickschnack oder technische Spielereien. Mit seiner Hilfe können Sie sich vollständig darauf beschränken, was wirklich zählt: das Training.

Wenn Sie hohen Wert auf eine benutzerfreundliche Bedienung legen, dann ist der Heimtrainer ideal. Sogar Anfänger schaffen es, nach einer kurzen Kennenlernphase mit dem Ausdauer- oder Krafttraining durchzustarten. Normalerweise verfügt das Gerät über eine stufenweise Widerstandseinstellung und einen simplen Trainingscomputer, mit deren Hilfe Sie Ihr Workout individualisieren können.

Wie funktioniert ein Heimtrainer?

Grundsätzlich betrachtet ist ein Heimtrainer ein Sportgerät, das Sie in der häuslichen Umgebung nutzen. Meist erinnern die Konstruktionen an Fahrräder. In anderen Fällen werden auch Geräte wie der Stepper oder Crosstrainer unter diesem Begriff gesammelt.

Damit Sie mit Widerstand trainieren können, verwenden Home Trainer eine sogenannte Schwungmasse. Je nachdem, wie hoch das Gewicht der Schwungmasse ist, fällt auch die Trainingsqualität anders aus. Grundsätzlich gilt: Je höher die Masse, desto gleichmäßiger sind auch die Bewegungen. Die durchschnittliche Schwungmasse liegt zwischen 6 und 10 Kilogramm.

Dabei wird zwischen Schwungmasse und Schwungscheibe unterschieden. Erstere beinhaltet neben dem bloßen Gewicht der Schwungscheibe zusätzlich das Gewicht anderer Komponenten, wie zum Beispiel des Antriebsrads oder der Kurbelarme. Da diese beim Treten ebenfalls mitbewegt werden, fällt das Gesamtgewicht höher aus.

Die meisten Hersteller nutzen außerdem ein günstiges Bremssystem: das Magnetbremssystem. Dieses arbeitet mit Permanentmagneten und erreicht daher schon bei 120 Watt sein Bremskraftmaximum.

Zuletzt verfügen Heimtrainer über Trainingscomputer, mit deren Hilfe Sie voreingestellte Trainingsprofile hinterlegen und später anwählen können. Auf diese Weise können Sie die automatische Verstellung der Widerstände nutzen und Zeit einsparen. Darüber hinaus haben Sie Zugriff auf die Simulation verschiedener Streckenprofile, die zwischen Bergauf- und Geradeauspassagen variieren. Natürlich hilft der integrierte Computer auch dabei, Überlastungen vorzubeugen.

Eine Sonderform des Heimtrainers ist das Liege-Ergometer, welches ursprünglich im medizinischen Umfeld bei der Rehabilitation zum Einsatz kam. Auch bezüglich der Funktionen fällt es spezieller aus. Verglichen mit dem Fahrrad-Heimtrainer sitzen Sie nicht aufrecht im Sattel, sondern nehmen die Liegeposition ein, während die Beine frontal ausgerichtet sind. Auf diese Weise können Sie Ihre Wirbelsäule gut entlasten. Da sich diese Art des Heimtrainers in erster Linie für Patientinnen und Patienten mit Rückenbeschwerden eignet, beispielsweise im Rahmen einer Rehabilitation oder Physiotherapie, ist er für das persönliche Training zu Hause zu vernachlässigen.

Crosstrainer, Ruderergometer, Laufbänder oder Stepper funktionieren nach demselben Prinzip. Auch sie werden in unterschiedlichen Positionen genutzt und imitieren bestimmte Bewegungsabläufe, die wiederum einer Sportart entnommen wurden.

Wo kommen Heimtrainer zum Einsatz?

Es gibt verschiedene Bereiche, um Heimtrainer zu verwenden. Im Folgenden sind die gängigsten aufgelistet. Wir erläutern Ihnen zudem, was es mit den Einsatzgebieten auf sich hat.

Physiotherapie

Nach Operationen und Unfällen, die den Bewegungsapparat beschädigt haben, kommen Heimtrainer vergleichsweise häufig zum Einsatz. Denn mit deren Hilfe lässt sich die Muskulatur gut aufbauen und der Bewegungsapparat langsam an die alltäglichen Belastungen gewöhnen.

Rehabilitation

Falls Menschen aufgrund von Unfällen, Krankheiten oder Operationen wenig Bewegung bekommen oder falls sie ein schwaches Herz-Kreislauf-System haben, können sie Heimtrainer verwenden, um die Ausdauer zu verbessern. Das ist besonders in der Genesungsphase von längeren Krankheiten wichtig.

Gewichtsreduktion

Da Heimtrainer in einer schonenden Position genutzt werden, stellen sie eine hervorragende Lösung für Patientinnen und Patienten mit Übergewicht dar. So können die Ausdauer ohne größere Belastung für die Gelenke trainiert und Kalorien effektiv verbrannt werden.

Welche Heimtrainer-Arten gibt es?

Heimtrainer ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Fitnessgeräten. Im Folgenden stellen wir Ihnen die bekanntesten Heimtrainer mit deren Vorteilen und Nachteilen vor.

Der direkte Vergleich der Vor- und Nachteile zeigt, dass kein Heimtrainer echte Bewegungen wirklich nachempfinden kann. Denn alle Heimtrainer-Formen fokussieren entweder nur eine bestimmte Muskelgruppe oder sind auf sehr spezielle Bewegungsabläufe ausgerichtet.

Man kann sie vielleicht mit einer Konservendose vergleichen: Natürlich ist es besser, Fertigessen aus einer Konservendose zu sich zu nehmen als gar kein Essen. Und natürlich geben die Hersteller ihr Bestes, um es möglichst gut zu gestalten. Doch frisches Gemüse und Obst ersetzen sie dadurch nicht.

Ähnlich ist es mit Heimtrainern. Sie können keinen vernünftigen sportlichen Ausgleich schaffen, wenn der Alltag bereits bewegungsarm ist. Doch sie sind eine tolle Möglichkeit, Sport im privaten Raum zu praktizieren.

Fitnessbike

Das Fitnessbike überzeugt am meisten durch die geringe Belastung von Gelenken sowie durch seine realistischen Bewegungsabläufe. Einen Minuspunkt stellt hingegen das einseitige Workout dar.

Vorteile:

  • die Wattzahl kann manuell reguliert werden
  • der Widerstand ist einstellbar
  • geringe Belastung für Gelenke
  • realistische Bewegungsabläufe

Nachteile:

  • niedriger Kalorienverbrauch
  • einseitiges Workout

Rudergerät

Wenn das Rudergerät mit anderen Heimtrainer-Formen verglichen wird, fällt auf, dass es ein wesentlich intensiveres Ganzkörpertraining bietet.

Vorteile:

  • trainiert den ganzen Körper
  • sehr hohe Intensität
  • hoher Kalorienverbrauch
  • perfekt zum Abnehmen geeignet

Nachteile:

  • eher komplexe Trainingsform
  • zu anspruchsvoll für viele Menschen

Crosstrainer

Im Verhältnis zu anderen Home Trainern weist der Crosstrainer einen recht hohen Kalorienverbrauch auf. Trainiert wird aber nicht der ganze Körper und die Bewegungsabläufe weisen auch keine Parallelen zum Alltag auf.

Vorteile:

  • gleichmäßige Beanspruchung von Armen und Beinen
  • hoher Kalorienverbrauch
  • starke Beanspruchung der Koordination

Nachteile:

  • nur Beine und Arme werden trainiert
  • kein realistischer Bewegungsablauf
  • Gerät ist groß und sperrig

Laufband

Leichtes Laufen auf einem weichen Untergrund sowie joggen in der Natur wird als sehr gesund angepriesen. Denn der Mensch ist von der Natur als Langstreckenläufer mit mäßiger Geschwindigkeit und viel Ausdauer konzipiert worden. Der sitzende Alltag ist da eher kontraproduktiv. Aus diesem Grund erfreuen sich Laufbänder immer größerer Beliebtheit.

Vorteile:

  • hoher Kalorienverbrauch, wegen schnell ansteigender Herzfrequenz
  • ermöglicht sowohl Joggen als auch Walken und längeres Spazieren

Nachteile:

  • nicht natürliche Lauftechnik
  • hohe Belastung für die Gelenke
  • eingeschränkte Bewegungsabläufe und daher einseitiges Training

Der Unterschied zwischen Heimtrainer-Fitnessbike und Fahrrad-Ergometer

Wenn Sie die beiden Geräte Heimtrainer und Ergometer vergleichen, wird Ihnen eines wahrscheinlich auffallen. Sie sehen fast identisch aus, doch haben einen deutlichen Preisunterschied. Aber wie kommt dieser zustande und welches der beiden Geräte ist besser für Sie geeignet?

Der Begriff Heimtrainer weist ein klares Manko auf, er kann nämlich vieles bedeuten. So wird er gerne als Überbegriff für alle Heimfitnessgeräte verwendet. Auch Crosstrainer und Rudergeräte wären demnach im weitesten Sinne als Heimtrainer zu klassifizieren.

Andere Modelle wiederum nennen sich Fahrradtrainer und verfügen über einen Sattel, Lenker, Pedale und Schwungscheibe. Das kommt der originalen Bauform von Heimtrainern schon recht nah. Allerdings auch der des Ergometers.

Der große Unterschied ist in der Technik zu finden. Heimtrainer verfügen über ein elektronisches oder manuelles Magnetbremssystem, bei welchem sich ein Magnet der Schwungscheibe annähert oder sich entfernt. Mittels Stellrad können Sie die Belastung steuern. Mit dem maximalen Widerstand ist höchstens ein moderates Ausdauertraining möglich, Profisportler und intensiv Trainierende dürften damit also nicht zufrieden sein.

Durch diese insgesamt recht einfache Technologie sind Heimtrainer preislich schon für rund 100 Euro zu haben. Ergometer dagegen verfügen über eine elektronisch gesteuerte Magnetbremse. Den Widerstand stellen Sie nicht stufenweise, sondern in Watt sehr detailliert ein. Somit passt er sich der perfekt Ihrer Trittfrequenz an.

Treten Sie langsam, wird der Widerstand höher und Sie brauchen mehr Kraft, um die ausgewählte Leistung zu erreichen. Wenn Sie dagegen schneller treten, verringert sich auch der Widerstand. Auch der maximale Widerstand fällt bei Ergometern deutlich höher aus als bei Heimtrainern.

Mithilfe der Wattsteuerung werden Ergometer oft für belastungsschonende Maßnahmen im Reha- und Physio-Bereich sowie zur genauen Leistungsmessung im Profisport gebraucht. Durch die ausgereifte Technik ist auch der Preis für Ergometer höher. Sie können allerdings auf gute Einsteigergeräte zurückgreifen, die kaum teurer sind als hochwertige Home Trainer.

Dafür werden Ergometer verwendet

Ergometer existieren in allen Farben und Formen. Es gibt sie beispielsweise als einfache Trackingräder, Rennräder oder auch als Kombination, die einem Mountainbike vielleicht am nächsten kommt. Das macht Ergometer ideal, um harte Workouts auf dem Fahrrad zu Hause zu durchlaufen.

Das funktioniert sowohl aufrecht sitzend oder aerodynamisch gebeugt wie im Profiradsport. Eine andere Facette des Ergometers bezieht sich auf die Regeneration des Körpers. Das kann in Physiotherapien, nach Operationen oder Krankheiten zum Tragen kommen. Der Vorteil liegt darin, dass der Widerstand mithilfe der Wattzahl sehr präzise verstellt werden kann, um Überbelastungen zu vermeiden.

Die dabei von Ihrem Arzt oder Ergotherapeut vorgegebene Wattzahl können Sie ganz einfach zu Haue übernehmen, ohne sich Gedanken um irgendwelche Schäden machen zu müssen.

Durch seine Vielseitigkeit und Größe ist der Ergometer ein wahrer Allrounder. Verglichen mit vielen anderen Geräten dieses Segments sind Ergometer meist kompakt und besitzen Transportrollen, damit sie nach dem Workout bequem und schnell verstaut werden können.

Bei den meisten Modellen können Sie Lenker und Sitzhöhe unabhängig voneinander einstellen, womit Sie das Gerät auf Ihre persönliche Größe anpassen. Damit wird es sogar familientauglich.

Das Bremssystem des Ergometers

Bei einem Ergometer können zwei verschiedene Bremssysteme zum Einsatz kommen. Zum einen der eher selten verwendete Permanentmagnet, zum anderen die Induktionsbremse, wobei der Widerstand sowohl beim einen als auch beim anderen in Watt reguliert wird. Die Magnetbremse funktioniert, indem ein Magnet per Strom- oder Widerstandsverstellung näher an die Schwungmasse gefahren wird, wodurch der Widerstand steigt. Das ist zwar eine sehr zuverlässige Methode, die bei Heimtrainern noch immer oft zum Einsatz kommt, doch Ergometer greifen immer häufiger auf die Induktionsbremse zurück.

Die Induktionsbremse funktioniert etwas anders, denn sie wird nicht durch eine Mechanik bewegt, sondern über eine Spannungs- und Stromregulation. Wenn Sie die Wattzahl, also die Spannung, erhöhen, erhöht sich auch der Strom, der die Spule des Bremssystems durchströmt. Das bewirkt ein stärkeres Magnetfeld und somit einen höheren Tretwiderstand.

Der daraus entstehende Vorteil ist ersichtlich. Die Widerstandsverstellung der Induktionsbremse ist schneller und genauer, womit diejenigen Qualitäten bedient werden, die im Rahmen von therapeutischen beziehungsweise ausdauernden Benutzungen wichtig sind.

Wenn Sie sich für einen Ergometer entscheiden, achten Sie beim Kauf vor allem auf das Bremssystem. Die Induktionsbremse mag teurer sein, doch sie ist die bessere Variante, weil die Widerstandsverstellung präziser und schneller reguliert werden kann.

Unabhängigkeit der Drehzahl

Der Begriff der Drehzahlunabhängigkeit tritt nur im Zusammenhang mit Ergometern auf. Für Sie als trainierende Person bedeutet er, dass Sie immer dieselbe Leistung erbringen, ganz egal wie schnell oder stark Sie in die Pedalen treten.

Andererseits wird der Widerstand höher, je langsamer Sie treten, weil es in niedrigeren Umdrehungsbereichen mehr Kraft benötigt, um die Wattzahl zu halten. Bei höheren Umdrehungszahlen steuert allein die Umdrehung schon zur Wattzahl bei.

Der große Vorteil der Drehzahlunabhängigkeit ist die kontinuierliche Belastung der Muskulatur und des Herz-Kreislauf-Systems. Vor allem im Rahmen eines physiotherapeutischen Trainings kommt Ihnen das zugute.

Schwungmasse und Rundlauf

Die Schwungmasse ist im Ergometer, ähnlich wie beim gewöhnlichen Heimtrainer-Fitnessbike, für einen sauberen Rundlauf verantwortlich, also für eine ebenmäßige Tretbewegung. Grundsätzlich können Sie sich merken: Je größer die Schwungmasse ausfällt, desto besser funktioniert der Rundlauf. Ohne ausreichend große Schwungmasse kann ein ergonomisches und gelenkschonendes Ausdauertraining nicht stattfinden, da die ungleichmäßigen und abgehackten Bewegungen die Gelenke mit der Zeit belasten würden.

Warum das so ist, wird schnell deutlich, sobald Sie sich die Schwungmassenfunktion einmal genauer ansehen: Die Schwungmasse sorgt dafür, dass die Umkehrpunkte zwischen den Auf- und Abbewegungen sauber vollzogen werden. Denn an diesen Punkten verlieren Sie den Tretschwung. Mithilfe der Schwungmasse überwinden Sie den Bewegungsablauf dennoch ohne Störung, weil die Kraftverteilung permanent erhalten bleibt.

Der Rundlauf beim Ergometer ist allerdings nicht nur an die Schwungmasse geknüpft, sondern auch an das Tretlager, das Bremssystem sowie das Übersetzungsverhältnis der Schwungscheibe. Dadurch kann der Rundlauf bei verschiedenen Ergometern auch mit gleicher Schwungmasse variieren. Trotzdem ist eine hohe Schwungmasse ein Indiz für einen ergonomischen und sauberen Rundlauf.

Wichtig beim Kauf ist daher das Gewicht der Schwungmasse zu berücksichtigen. Ein hochwertiges Modell sollte diesbezüglich mindestens 9 bis 10 Kilogramm bieten.

Stabilität und Gewicht

Abgesehen von der Schwungmasse sind noch zwei weitere Faktoren für ein vernünftiges Ausdauertraining entscheidend: das Eigengewicht sowie die maximale Gewichtsbelastung des Ergometers. Beide Aspekte indizieren eine hochwertige Verarbeitung und eine stabile Rahmenkonstruktion.

So sollte das Gerät mindestens 100 Kilogramm aushalten können. Hochwertige Modelle bringen es sogar auf 130 bis 150 Kilogramm. Ebenso kann das Eigengewicht des Trainingsgeräts Auskunft über dessen Stabilität geben. Denn stabile Rahmenkonstruktionen bringen ordentlich Gewicht mit, was in der Summe bis zu 60 Kilogramm zusätzlich bedeuten kann.

In dem Sinne ist auch die Stabilität ein wichtiges Kriterium für eine gelenkschonende und saubere Trainingsbewegung. Beim Kauf ist deshalb nicht nur das Eigengewicht zu beachten, sondern auch die maximal zulässige Belastung. Viel mehr als 30 bis 60 Kilogramm sollte der Ergometer nicht wiegen, während eine maximale Gewichtsbelastung von 100 bis 150 Kilogramm ratsam ist.

Computer und Trainingsprogramme

Der Bereich der Trainingscomputer bietet eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Entscheidend ist an dieser Stelle, was Sie wollen, was Sie wirklich brauchen und auch, worauf Sie verzichten können.

So gibt es sehr simple Computer, die einfach den Widerstand regulieren und eine kleine Auswahl an Programmen bieten, wie zum Beispiel Berg- und Talfahrten oder ein pulsgesteuertes Programm. Nach oben hin sind den Trainingscomputern bei Ergometern kaum Grenzen gesetzt. Je nach Modell bekommen Sie eine größere Programmvielfalt, teilweise sogar motivierende und visuelle Features.

Bei Kettler gibt es zum Beispiel das Kettler World Tours, wo Sie am Laptop oder Fernseher durch Wälder, Städte oder über Felder laufen. Diese Orte sind aber nicht fiktiv, sondern Teil der Kettler World Tours. Auch Horizon Fitness bietet ein ähnliches Programm namens Passport ready, welches aber deutlich einfacher aufgebaut ist.

Dort geht es nur darum, bestimmte Strecken abzulaufen und dadurch Motivation zu gewinnen. Benötigt wird lediglich ein Fernseher. Das komplexere World Tours von Kettler braucht einen PC für die Konfiguration, ist dadurch aber auch für Leistungssportler geeignet, denn berücksichtigt wird sogar die Höhenmessung und alles, was zu einer 1:1-Übertragung dazugehört.

Wenn Sie ein Freund von Tablets, Smartphones und Apps sind, können Sie diese ebenfalls mit einigen Trainingsprogrammen kombinieren. Verschiedene Firmen offerieren Apps, die Ihre Trainingsvielfalt enorm erweitern. Darüber hinaus könne Sie Daten speichern, hinterher auswerten und sich auf diese Weise kontinuierlich verbessern sowie Ihr Training den körperlichen Leistungen anpassen.

Die Apps stellen eine ungemeine Motivation dar und bieten häufig Spielereien an, wie zum Beispiel die S-Fit App von Kettler. Darin wird ein Hamburger auf dem Bildschirm angezeigt, den Sie durch körperlichen Einsatz „weg trainieren“. Wenn Sie ein Fan von solchen Technologien sind, dürfte das ein interessanter Aspekt für Sie sein.

Bei all den Spielereien dürfen Sie aber die wichtigen Funktionen eines Trainingscomputers nicht vernachlässigen, darunter die Pulsmessung. Bereits die preisgünstigen Modelle verfügen über die Funktion des pulsgesteuerten Trainings, was bedeutet, dass das Ergometer die Belastung selbstständig an Ihre Herzfrequenz anpasst.

Überhaupt ist die Herzfrequenz eine der ausschlaggebenden Größen beim Ausdauertraining mit dem Home Trainer und kann Ihnen dabei helfen, Ihre Ziele eher zu erreichen. Die perfekte Pulszone ist maßgeblich von Ihrer körperlichen Fitness sowie Ihrem Alter abhängig. Hochwertige Ergometer erlauben es Ihnen, Trainingsziele wie Verbesserung der Ausdauer oder Fettverbrennung vorab einzustellen und den Rest über den Puls regeln zu lassen. Damit kann Sie das Ergometer effektiv fordern, ohne Grenzen zu überschreiten.

Wichtig kann auch die Frage sein, ob nur Sie oder mehrere Personen auf einem Gerät trainieren sollen. Falls Letzteres zutrifft, könnte ein Personenspeicher im Computer die Lösung sein. Hochwertige Modelle verfügen meist über diese Funktion.

Somit lassen sich personenbezogene Angaben wie Größe, Alter und Gewicht speichern, um den Fortschritt sowie die verbrannten Kalorien noch genauer verfolgen zu können. Unter den Computerprogrammen im Ergometer sollte sich demnach mindestens eins befinden, das pulsgesteuert ist. Auch als Einsteiger hilft Ihnen das, Ihre sportlichen Ziele zu verfolgen.

Was passt besser zu Ihnen: Heimtrainer oder Ergometer?

Durch die Unterschiede im Bereich der Widerstandsmessung und dem erreichbaren Maximalwiderstand eignen sich Ergometer und Heimtrainer tendenziell für verschiedene Zielgruppen und Anwendungsbereiche.

Ein Home Trainer ist für alle geeignet, die erst seit kurzem trainieren und nur ein einfaches Bewegungstraining brauchen, um die Ausdauer sowie das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Der Fokus beim Heimtrainer ist somit nicht leistungsorientiert.

Der Ergometer hingegen stellt ein hochwertiges und effektives Ausdauergerät für zu Hause dar. Damit können Sie die Belastung präzise messen und steuern. Auch professionelles und leistungsorientiertes Training wird dadurch möglich.

Wie Heimtrainer getestet werden

Wie kann man nun herausfinden, welcher Heimtrainer am besten geeignet für Sie ist? Der sinnvollste Weg ist, die Herstellerangaben genau zu studieren und anschließend einen objektiven Vergleich anzustellen.

Welches der Geräte leistet mehr, welches weniger? Welche Technik ist verbaut und mit welchen Gewichten kann der Heimtrainer benutzt werden? Doch nicht nur die technischen Funktionen sowie deren Vor- und Nachteile spielen im Vergleich eine Rolle. Zu berücksichtigen ist auch das Vorhandensein eventueller Studien beziehungsweise Tests aus einschlägigen Verbraucherportalen, wie zum Beispiel Stiftung Warentest oder Ökotest.

Ebenfalls wichtig ist die Frage, ob der Heimtrainer mit Schadstoffen belastet ist. Schließlich sind Griffe und sonstige Berührungsflächen im Regelfall aus Kunststoffen gefertigt. Falls darin Weichmacher enthalten sind, entsteht eine Gesundheitsgefährdung.

Weiterhin können auch andere Chemikalien, die von Kunststoffen im Lauf der Zeit unter Einfluss von Körperwärme, Schweiß und mechanischer Beanspruchung abgegeben werden, Ihre Gesundheit negativ beeinflussen. Falls ein Gerät auffällig riecht und auch nach mehreren Tagen nicht aufhört, sollten Sie es aus der Wohnung verbannen.

Derartige langfristige Probleme können in Tests nur ansatzweise berücksichtigt werden. Denn neue Kunststoffe sondern fast immer einen auffälligen Geruch ab. Auch auf die Verschleißerscheinungen wird man als Anwender warten müssen.

Dennoch gibt es Kriterien, auf die Sie zurückgreifen können, um eine möglichst objektive Darstellung der konkurrierenden Geräte zu erhalten.

Relevante Heimtrainer-Testkriterien

Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es nicht leicht, die Qualität eines Heimtrainers einzuschätzen. Zwar gibt es Siegel wie TÜV und GS (geprüfte Sicherheit), die die Mindestanforderungen an Sicherheit bescheinigen. Doch ob der eine Heimtrainer besser ist als der andere oder welcher von beiden Ihre Bedürfnisse am besten erfüllt, das lässt sich daraus nicht ablesen.

Manchmal bieten Hersteller oder Händler an, bestimmte Modelle für einen kurzen Zeitraum zu testen. Diese können bei Nichtgefallen wieder zurückgegeben werden. Allerdings sind diese Praxistests recht selten. Die einzige Möglichkeit, sich vorab ein umfassendes Bild des Produkts zu verschaffen, besteht also darin, die Herstellerangaben zu berücksichtigen und sie anhand von sinnvollen Kriterien gegenüberzustellen.

Achten Sie beispielsweise darauf, wie viele Trainingsprogramme es gibt. Je nach Produkt können es bis zu 20 an der Zahl sein. In diesem Kontext gilt es auch zu fragen, wie viele der vorhandenen Programme sinnvoll sind.

Wichtig ist auch, was Ihnen der Computer anzeigt. Sie sollten zumindest in der Lage sein, den Energie- oder Kalorienverbrauch, die Zeit, Strecke, Geschwindigkeit und die Herzfrequenz abzulesen. Eine vernünftige Ergänzung stellt außerdem die Anzeige der Raumtemperatur, der Wattanzahl und der Pedalumdrehungen dar. Je nach Hersteller kann das Display noch weitere Anzeigepunkte inkludieren. Speichert der Computer Ihre Trainingsdaten? Wenn ja – können mehrere Trainingsprofile angelegt werden?

Nicht unerheblich ist zudem die Lautstärke des Heimtrainers. Wie laut ist der Heimtrainer in Betrieb?

Ein tragendes Kriterium ist die Einfachheit der Bedienung. Bestenfalls können Sie alles intuitiv steuern, sodass ein Bedienungshandbuch gar nicht erst notwendig wird. Das lässt sich allerdings erst nach dem Kauf und einem praktischen Test feststellen.

Finden Sie unbedingt heraus, welches das maximale, für den Heimtrainer zugelassene Körpergewicht ist. Übliche Grenzen befinden sich zwischen 100 und 130 Kilogramm. Dennoch gibt es Ausnahmen, die bis zu 180 Kilogramm reichen.

Für einen möglichst hohen Trainingskomfort sollten Lenker, Sitz und Haltegriffe höhen- beziehungsweise größenverstellbar sein. Erst, wenn sich der Heimtrainer auf Ihre persönlichen Körperformen anpassen lässt, wird ein effizientes Training möglich sein.

In diesem Zusammenhang gilt es auch, die genauen Maße des Geräts zu prüfen. Dazu zählen einerseits das Gewicht und andererseits die Abmessungen. Größere Geräte sind logischerweise schwerer, was das Finden eines Aufstellplatzes problematisieren kann.

Nicht zu vernachlässigen ist auch die Frage, welches Zubehör der Heimtrainer mit sich bringt. Gibt es einen Pulsmesser, einen Trinkflaschenhalter, Halter für Handys oder Tablets, vielleicht sogar eine kompatible App für Android oder iOS?

Ein weiteres Testkriterium ist, nach vergangenen Urteilen etablierter Verbraucherportale zu schauen, so zum Beispiel Ökotest oder Stiftung Warentest. Auch Auszeichnungen können dienlich sein, ebenso wenn das Gerät von physiotherapeutischen Einrichtungen verwendet wird. Zuletzt ist es möglich, nach Empfehlungen von Fitnessstudios und Sporttrainern Ausschau zu halten.

Was es außerdem beim Heimtrainerkauf zu beachten gibt

Den oben genannten Kriterien können Sie bereits entnehmen, wie ein sinnvoller Vergleich von verschiedenen Heimtrainern aussehen kann. Doch das ist nicht alles. Bevor Sie überhaupt zu diesem Vergleich kommen, müssen Sie feststellen, welche Art von Trainingsgerät überhaupt für Sie geeignet ist. Denn je nach Produkt adressieren Sie verschiedene Körperregionen.

Folgende Fragen können Sie sich stellen: Möchten Sie den gesamten Körper trainieren? In dem Fall wäre ein Crosstrainer gut, aber auch ein Laufband wäre eine Überlegung wert. Beide Geräte fordern Sie heraus und trainieren die Ausdauer. Bei Übergewicht sei davon aber zunächst abgeraten.

Möchten Sie vielleicht Arme und Rücken stärken? Dann wäre ein Rudergerät eine gute Wahl. Denn mit diesem Heimtrainer fokussieren Sie die Muskeln der Arme und des Oberkörpers. Die Muskulatur wächst, was insbesondere bei bestehenden Rückenschmerzen, beispielsweise durch zu langes Sitzen, von Vorteil ist.

Oder möchten Sie immer laufen können, selbst bei schlechtem Wetter? Dafür würde sich ein Laufband anbieten.

Die Geräte existieren in allen Preisklassen, wobei es die hochwertigen Produkte schaffen, den natürlichen Bewegungsablauf zwar nicht perfekt, aber immerhin gut nachzuahmen. Ein Test hilft Ihnen schließlich, herauszufinden, ob der jeweilige Heimtrainer Ihren Ansprüchen genügt oder nicht.

Je nach Wohnsituation kann auch die Platzfrage entscheidend sein. Wenn Sie nur wenig Stauraum haben, wäre ein Mini-Ergometer vielleicht die richtige Wahl. Sowohl Fahrrad- als auch Ruder-Heimtrainer existieren in zusammenklappbaren Versionen. Falls Sie das Gerät einmal nicht verwenden, können Sie es hinter der nächsten Ecke verstauen.

Fachhandel oder Internet: Wo kaufen Sie den Heimtrainer am besten?

In den meisten Sportfachgeschäften und Kaufhäusern werden Sie nur wenige Modelle auf Vorrat finden. Oftmals ist nicht einmal jede der Heimtrainerkategorien abgedeckt. Je nach Anspruch sind die Geräte immer schwieriger zu finden, Crosstrainer und Ruderergometer sind beispielsweise echte Raritäten.

Wer sich in ein Sportgeschäft vor Ort begibt, der erwartet nicht nur eine anständige Beratung, sondern auch, den gewünschten Heimtrainer auszuprobieren. Nur so funktioniert eben ein echter Vergleich. Doch genau an dieser Stelle versagt der Fachhandel, weil das Angebot nicht groß genug ist. Kein Wunder, schließlich sind Heimtrainer verglichen mit anderem Sportbedarf recht platzintensiv.

Im Internet sieht das ein bisschen anders aus: Hier bekommen Sie eine wirklich große Auswahl. Das inkludiert nicht nur verschiedene Heimtrainer, sondern auch diverse Händler und Hersteller. In jedem Discounter können Sie mittlerweile online bestellen. Für eine gute Beratung auch im Internet ist es allerdings sinnvoll, nur bei einem Fachhändler einzukaufen.

Dort bekommen Sie einen kompetenten Support, beispielsweise per Chat-Funktion, E-Mail oder telefonisch. Falls Fragen zum gewünschten Heimtrainer auftauchen, können Sie sie dort stellen. Vielleicht erhalten Sie sogar einen essenziellen Ratschlag, der Ihnen zur Entscheidung verhilft. Auch der finanzielle Aspekt spricht für das Internet, denn Trainingsgeräte sind dort häufig günstiger zu haben.

Einen solchen Service kann der lokale Fachhandel nicht bieten. Teilweise muss der Heimtrainer sogar selbstständig im eigenen Auto nach Hause gebracht werden. Menschen ohne PKW stehen also schnell vor einem Problem.

Kritikpunkte

Heimtrainer bringen nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch Nachteile. Während einige von ihnen schon benannt wurden, offenbaren sich andere erst im direkten Test.

Ungenauigkeit

Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede zwischen Ergometer und Heimtrainer besonders deutlich. Während es sich beim Ergometer um ein elektrisches Gerät handelt, bei dem sowohl Widerstand als auch Wattzahl exakt eingestellt werden können, besitzt der Heimtrainer als mechanisches Gerät kein Pendant zu dieser Funktion. Daher muss die Leistungseinstellung anhand von Schätzwerten manuell vorgenommen werden, was zu Abstrichen bei der Genauigkeit führt.

Unklare Abgrenzungen zwischen Ergometer, Fitnessbike und Heimtrainer

Es fällt häufig auf, dass weder die Hersteller noch die Händler diese Begriffe klar voneinander abgrenzen und sie stattdessen synonym gebrauchen. Umso wichtiger ist es, die technischen Daten und Funktionen vor dem Kauf zu studieren und einen aussagekräftigen Vergleich anzustellen. Falls Sie nicht sicher sind, um welches Gerät es sich tatsächlich handelt, suchen Sie den Kontakt zum Händler.

Niedriger Kalorienverbrauch

Da viele Geräte dem medizinischen Kontext entstammen, sollen sie schonend für den Körper sein. Ihr primäres Ziel ist also nicht der Kalorienverbrauch. Daher sind Fitnessbikes eher als Einstiegsgeräte für sportliche Anfänger geeignet, aber auch für Menschen, die ihre Muskulatur nach Operationen, Unfällen oder Krankheiten aufbauen wollen. Der Kalorienverbrauch mag niedrig sein, die Ausdauer wird aber trotzdem gefordert.

Rückenschmerzen nach dem Training

Nicht nur Rückenschmerzen, sondern Schmerzen im Allgemeinen sind oft auf Überlastungen zurückzuführen. Wenn Sie den Heimtrainer zu intensiv nutzen, riskieren Sie außerdem Schäden an Bändern, Gelenken und Muskulatur. Der Rücken ist aufgrund der Haltung natürlich besonders stark gefährdet. Helfen kann ein mit einem professionellen Trainer oder Physiotherapeuten ausgearbeitetes Trainingsprogramm, das darauf bedacht ist, solche Beschwerden zu vermeiden.

Gründe, die für einen Heimtrainerkauf sprechen

Sie stehen vor der Kaufentscheidung für ein bestimmtes Heimtrainer-Modell? Es gibt zahlreiche Gründe, die für die Anschaffung eines solchen Sportgeräts sprechen. Dazu gehört die Vielseitigkeit im Training, Stärkung Ihres Herz-Kreislauf-Systems, uvm.

Vielseitigkeit

Wichtig an dieser Stelle ist Ihre eigene Zielsetzung. Wenn Sie nach einem Gerät suchen, mit dessen Hilfe sie viele Kalorien verbrennen und verschiedene Muskelgruppen trainieren können, dann ist ein Crosstrainer die richtige Wahl. Denn dieser fokussiert nicht nur einen Körperteil, sondern fordert beim Training sowohl Ober- als auch Unterkörper.

Falls das Trainieren spezieller Muskelgruppen im Hintergrund steht, stattdessen aber die Kondition gefördert werden soll, dürfte ein Laufband die beste Wahl sein. Denn dieses treibt die Herzfrequenz schon nach kurzer Zeit in die Höhe. Alternativ können Sie es natürlich auch zum Walken oder Joggen verwenden.

Der Fahrrad-Ergometer hingegen trainiert in erster Linie die Oberschenkelmuskeln, doch wirkt sich auch positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Mit dem Rudergerät können Sie ein spezielles Krafttraining durchführen und gleichzeitig etwas für Ihre Ausdauer tun. Wenn Sie beispielsweise die Schlagfrequenz erhöhen, trainieren Sie vor allem die Ausdauer. Bei einem erhöhten Widerstand dagegen kommt auch der Kraftzuwachs hinzu.

Stärkung des Herzens

Vernachlässigen Sie nicht die unscheinbaren, positiven Effekte des Trainings zu Hause. Je mehr Sie trainieren, desto mehr Einfluss hat die sportliche Prozedur auch auf Ihr Herz. Da dieses ein Muskel ist, welcher unter sportlicher Belastung härter arbeiten muss, wird er mit steigender Belastung stärker. Die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr verbessern sich und Ihre Herzgesundheit ebenso.

Bessere Atemkapazität

Ein Home Trainer sorgt auch dafür, dass die Muskulatur arbeitet. In dem Fall ist es fast schon egal, über welches Gerät Sie verfügen, denn ein Heimtrainer adressiert das gesamte Herz-Kreislauf-System. Zwar werden die Kapazitäten in den Lungen nicht verbessert, doch die Muskeln schaffen es bei gleich bleibender Belastung effizienter zu arbeiten und somit weniger Sauerstoff bei derselben Belastung zu verbrauchen.

Stärkung der Muskulatur

Welche Muskelgruppen gestärkt werden, hängt von der Art des Heimtrainers ab. Fahrrad-Ergometer, Liegeergometer, Laufbänder und Fitnessbikes fokussieren die Muskeln von Oberschenkeln, Gesäß und Waden. Dieser Effekt lässt sich mit hohem Widerstand noch weiter steigern.

Hilfe beim Abnehmen

Fitnessbikes, Standfahrräder, Liege- oder Fahrrad-Ergometer bieten einen eher niedrigen Kalorienverbrauch. Dennoch schaffen es auch diese Heimtrainer, Sie beim Abnehmen zu unterstützen. Zunächst können Sie mit niedrigem Widerstand trainieren und hinterher die Intensität steigern, um mehr Kalorien zu verbrennen.

Vermeidung von Krankheiten

Regelmäßiges Training mit dem Home Trainer reduziert das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Ausdauersport wirkt sich generell positiv auf das Immunsystem aus.

Sport macht glücklich

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass körperliche Betätigung die Produktion der Hormone Serotonin und Endorphin anregt. Beide geben Ihnen ein Wohlgefühl, machen also glücklich. Es genügt vollkommen, eine oder zwei Stunden mit dem Heimtrainer zu trainieren, um das sogenannte Runner’s high zu erleben. Dieses ist ungefährlich und wird nach einer Weile von selbst vergehen.

Schonung für Gelenke

Mit einem Heimtrainer können Sie nicht nur Übergewicht abbauen, sondern Ihre Gesundheit auf vielfältige Weise stärken. Denn im Vergleich zu etablierten Sportarten sowie zum realen Radfahren kommt es mit dem Home Trainer zu einer geringeren Belastung der Gelenke.

Zudem lässt sich der Widerstand beliebig einstellen oder ein angenehmes Tempo auswählen, damit das Training ohne Überanstrengung stattfinden kann. Sie können außerdem Steigungen individuell regulieren oder die gefahrene Distanz sowie die Pulsfrequenz per Computer abrufen. Dadurch vermeiden Sie Überlastungen und Verletzungen.

Ein Heimtrainer beziehungsweise Ergometer ist damit ideal für Sie, wenn Sie unter einer Herzerkrankung oder Knieverletzung leiden. Schließlich können Sie die Belastung im Training Ihren körperlichen Umständen anpassen.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, sollten Sie sich einmal nicht wohlfühlen, das Training abzubrechen. Das ist in einem Fitnessstudio etwas schwieriger, immerhin muss dort ein Anreiseweg in Kauf genommen und ein monatlicher Beitrag bezahlt werden.

Sparsames und komfortables Training

Wenn Sie sich für das Training mit einem Ergometer oder Home Trainer entscheiden, dann können Sie unter Umständen viel Geld sparen. Denn monatliche Beiträge für Fitnessstudios sind nicht günstig und fallen regelmäßig an.

Beim Heimtrainer bezahlen Sie lediglich die Anschaffungs- und vielleicht noch die Transportkosten. Da viele Heimtrainer außerdem verschiedene Körperbereiche abdecken, können sie ein guter Ersatz für die Mitgliedschaft im Fitnessstudio sein. Gerade auf lange Sicht lässt sich so viel Geld sparen.

Hinzu kommt der Komfort beim Training. Sie müssen nicht zu 100 Prozent auf das Workout fokussiert sein, sondern können nebenbei eine Sendung im TV einschalten. Dadurch sparen Sie nicht nur Zeit, sondern schaffen es auch, eine Trainingseinheit lockerer zu gestalten.

Vorstellung führender Marken und Hersteller

Es gibt eine Menge unterschiedlicher Geräte von diversen Herstellern. Aufgrund dieser Vielfalt können an dieser Stelle nur die namhaften Marken behandelt werden, welche Sie in fast jedem Fachhandel finden. Die meisten der Hersteller führen verschiedene Heimtrainerarten und haben sich daher nicht auf eine bestimmte Richtung spezialisiert. Eine gute Qualität sowie zufriedenstellende Sicherheit können alle Marken bieten, dennoch unterscheiden sich die Geräte im Lieferumfang und in ihren Funktionen.

Finnlo

Seit mehr als 100 Jahren besteht die Premium-Marke Finnlo und liefert Produkte für Menschen, die gerne Sport treiben. Egal ob Heimtrainer, Bauchtrainer, Crosstrainer oder Kraftstation. Der Hersteller Finnlo steht für innovative Produkte, gute Qualität und Funktionalität. Auch die Stiftung Warentest bestätigt dies durch regelmäßig gute Bewertungen.

Die strengen Kontrollen bürgen für die hohe Sicherheit und Qualität der Finnlo-Heimtrainer. Bevor ein solches den Markt betritt, belegen zahlreiche Tests, sowohl von externen Instituten als auch von etablierten Fitnesstrainern, die Praxistauglichkeit der Geräte.

Horizon

Wie die Marken Vision Fitness und MATRIX gehört auch Horizon zur Johnson Gruppe, die wiederum einer der größten Fitnesshersteller auf dem internationalen Markt ist.

Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, immer zu den besten auf dem Fitnessmarkt zu gehören, was voraussetzt, die Kriterien der Qualität, des Designs und der Innovation besonders zu fokussieren. Gerade in den letzten Jahren konnten viele Produkte des Herstellers in verschiedenen Bereichen als Testsieger ausgezeichnet werden.

Heimtrainer aus dem Hause Horizon sind im Hinblick auf die Qualität und die technische Verarbeitung eine sinnvolle Investition.

Christopeit

Die Marke Christopeit besteht seit 1976. Schon von Beginn an verfolgte das Unternehmen das Ziel, Heimtrainer sowohl für Profis als auch für Freizeitsportler herzustellen. Inzwischen konnte sich Christopeit in dieser Sparte einen Namen machen und gehört zu den führenden Anbieter auf dem deutschen Markt.

Den großen Erfolg verdankt der Hersteller zahlreichen bedeutenden Entwicklungen. So zum Beispiel der Idee, Handpulssensoren zur Herzfrequenzmessung in die Sportgeräte einzubauen. Die beliebtesten Home Trainer von Christopeit sind Ergometer, Laufbänder, Crosstrainer und Fitnessstationen.

Buffalo

Die Home Trainer von Buffalo genießen einen guten Ruf. Viele der Modelle sind für unter 500 Euro zu haben, und auch die Stiftung Warentest konnte beispielsweise dem Montreux Ergometer mit der Gesamtnote 2,2 den dritten Platz im Test zuweisen. Das sind nur 0,2 Punkte weniger als der Testsieger.

Auffällig ist das Schwungmassensystem dieses Produkts. Denn dieses arbeitet, trotz seiner stolzen 11 Kilogramm, sehr geräuscharm. Darüber hinaus hat es eine einfache Bedienung, diverse Trainingsprogramme sowie eine präzise Pulsmessung vorzuweisen. Auch die anderen Geräte von Buffalo sind ähnlich konzipiert.

Daum

An die Home Trainer von Daum erinnern sich wahrscheinlich viele Menschen, die schon seit Längerem im Fitness-Bereich aktiv sind. Da der Hersteller die Produktion im Jahr 2016 schon eingestellt hat, gibt es nur noch Restbestände oder Geräte aus zweiter Hand.

Preislich betrachtet handelt es sich meist um wahre Schnäppchen, denn der Neuwert von Daum-Heimtrainern siedelte sich oft im vierstelligen Bereich an. Auffällig ist das Design der Home Trainer: eine durchsichtige Verkleidung, die das Innenleben sichtbar macht. Auch von einer hochwertigen Verarbeitung sowie einer großen Vielzahl an Trainingsprogrammen kann man bei diesen Produkten ausgehen.

Royalbeach

Royalbeach ist weniger für seine Fahrrad-Ergometer als für hochwertige Crosstrainer bekannt. Es handelt sich dabei um ein kleines Familienunternehmen, das seit 1989 geführt wird. Die produzierten Geräte werden meist nicht unter dem eigentlichen Firmennamen verkauft, sie erhalten eigene Kunstnamen.

Seit einigen Jahren jedoch gibt es endlich eine Marketingstrategie, sodass die Royalbeach-Geräte unter dem Markennamen RBSports by Royalbeach gefunden werden können. In Supermärkten der Metro-Gruppe sowie ähnlichen Kaufhäusern können Sie die qualitativ hochwertigen Heimtrainer erstehen.

Fazit Heimtrainer Test 2020

Unter dem Begriff Heimtrainer werden viele verschiedene Fitnessgeräte im Cardio-Bereich zusammengefasst. Ob Fahrrad-Heimtrainer, Rudergerät oder Laufband – diese Sportgeräte sind mit vertreten.

Im Gegensatz zum Ergometer sind Heimtrainer relativ preiswert zu haben. Die Technik vom Home-Trainer eignet sich bestens für Trainings-Anfänger und solche, die Fitness als Hobby oder zum Ausgleich betreiben.

Entscheidende Kauf- und Testkriterien für Heimtrainer sind beispielsweise die Anzahl der Trainingsprogramme, der Trainingscomputer, die Bedienung, das zugelassene Körpergewicht oder auch der Trainingskomfort.

Wir hoffen, dass Sie sich mit unserem Ratgeber und unserer Kaufberatung einen guten Überblick zum Thema Heimtrainer verschaffen konnten und wünschen Ihnen viel Spaß beim Training mit Ihrem Fitnessgerät!

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