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Ergometer Test 2020 |
Die besten Ergometer kaufen

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Im Ergometer Test von Fitnessgeräte.online finden Sie die besten Ergometer, die für das Fitness- und Ausdauertraining zuhause geeignet sind. Weiterhin informieren wir in unserem Ratgeber über alle Themen bezüglich der Ergometer. Mit den Trainingstipps und der detaillierten Kaufberatung sind Sie bestens vorbereitet, um mit dem richtigen Gerät die bestmöglichen Trainingserfolge zu erzielen.

Kurzüberblick Welcher Ergometer eignet sich für mich?

Ranking der besten Ergometer
SportPlus Speedracer
Bestseller auf Amazon.de
Christopeit Ergometer AL 2
Nach Marken geordnet
Tunturi Ergometer Cardio Fit E30

Ergometer Test: Das Ranking der besten Ergometer

Sportstech ESX500

Platz 1: Sportstech ESX500 Ergometer

Preis nicht verfügbar
AsVIVA H17 Ergometer

Platz 2: AsVIVA H17 Ergometer

Preis nicht verfügbar
Hammer Ergometer Cardio XT6 BT

Platz 3: Hammer Ergometer Cardio XT6 BT

549,00 EUR
Tunturi Ergometer Cardio Fit E30

Platz 4: Tunturi Ergometer Cardio Fit E30

269,00 EUR
Ultrasport Ergometer Racer 2000

Platz 5: Ultrasport Ergometer Racer 2000

Preis nicht verfügbar
SportPlus Speedracer

Profi-Tipp: SportPlus Speedracer

699,99 EUR

Ergometer Bestseller

Ergometer Marken

Sportstech

Sportstech

Die Marke Sportstech steht für Heimfitness und gibt jedem das ultimative Fitnesserlebnis. Die Produktpalette umfasst Fitnessgeräte für Indoor und Outdoor und reicht von Cardio über Kraftsport bis zu weiterem Sportequipment. Sportstech mag weniger bekannt als andere Marken sein, ist aber auf dem internationalen Markt sehr erfolgreich. Denn die Produkte bestechen durch Innovation und hoher Langlebigkeit.

Sportstech gehört zu dem Unternehmen InnovaMaxx aus Berlin. InnovaMaxx ist Experte für Fitnessgeräte in Training und Alltag, E-Mobility sowie Lifestyle. Diese breite Erfahrung fließt auch in die Entwicklung der Fitnessgeräte der Marke Sportstech mit ein.

AsVIVA

AsVIVA

Die Marke AsViva bietet Produkte im Bereich Fitnessgeräte, Wellness und E-Bikes in höchster Qualität aus einer Hand. Das hervorragende Design wird am Standort des Herstellers in Dormagen entworfen. Bei der Entwicklung der Fitnessgeräte stehen die aktuellsten ergonomischen und sportwissenschaftlichen Erkenntnisse an erster Stelle. So genügt die Konzeption sämtlicher Sportgeräte höchsten Ansprüchen. Die Auswahl reicht dabei von Cardiogeräten über Kraftgeräte bis zu besten Vibrationsplatten.

Die Produktion der Produkte von AsViva wird streng kontrolliert, um beste Qualität zu gewährleisten. Aus diesem Grund gewährt der Hersteller 5 Jahre Garantie auf sämtliche Artikel.

Hammer

Hammer

Die Geschichte der Firma Hammer reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Inzwischen hat sich das Familienunternehmen zum europaweit größten Hersteller von Fitnessgeräten entwickelt. Ursprünglich handelte es sich um ein Sägewerk, das später auch Schlitten, Leiterwagen und Skier anbot.

Heute stattet Hammer die besten Skifahrer und Skifahrerinnen der Welt mit hochwertigen Skiern aus. Auch der weltweit erste Ski aus Kunststoff stammte aus dem Hause Hammer.

Ultrasport

Ultrasport

In Deutschland gehört Ultrasport inzwischen zu einer etablierten Marke für qualitative Sportgeräte, Fitness und Camping. Das Unternehmen Summary entwickelt seit 2009 Produkte für den Freizeitgebrauch. Von der Idee, zur Umsetzung, bis hin zum Verkauf werden sämtliche Produkte eigens umgesetzt.

Ultrasport ist als Marke sehr vielseitig. Die Sportartikel umfasen sowohl Indoor als auch Outdoor. Hochwertige Fitnessbikes, Trampoline und Stepper zählen zum Angebot bei Fitnessgeräten. Vor allem im Bereich kleinere Sportgeräte und -artikel hat Ultrasport eine große Auswahl vorzuweisen: Klimmzugstangen, Bauchroller, Hantelbänke, Yogamatten oder Boxhandschuhe und Sportbekleidung sind nur ein paar Beispiele.

Für Outdoor wird sehr viel bei Ultrasport geboten: Ob Radsport, Laufen, Camping – bei Ultrasport wird man fündig.

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Ergometer Ratgeber

Viele Menschen möchten gerne mehr Sport in ihren Alltag integrieren – lange Arbeitszeiten, schlechtes Wetter und familiäre Verpflichtungen machen ihnen jedoch häufig einen Strich durch die Rechnung. Statt im Wald zu joggen oder hohe Kosten für die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio in Kauf zu nehmen, können Sportbegeisterte und solche, die es werden wollen, mit einem Ergometer auch ganz bequem in ihren eigenen vier Wänden trainieren. Wodurch sich ein hochwertiges Ergometer auszeichnet, welche Kriterien beim Kauf besonders wichtig sind und was bei der Benutzung zu beachten ist, verrät der folgende Ratgeber.

Was ist ein Ergometer und wie funktioniert es?

Bei einem Ergometer handelt es sich um ein Sportgerät, welches im professionellen Bereich zum Einsatz kommt, aber auch für das Training zu Hause geeignet ist. In der Medizin werden Ergometer zur Diagnostik eingesetzt, beispielsweise im Zuge eines Belastungs-Elektrokardiogramms. Und genau darauf bezieht sich auch der Name des Fitnessgeräts, der sich von ‚Ergometrie‘ für ‚Messung der körperlichen Leistung‘ ableitet. Ist von einem Ergometer die Rede, ist in der Regel das Fahrrad-Ergometer gemeint – es gibt jedoch viele weitere Varianten, vom Stepper bis hin zum Rudergerät. Während des Trainings wird der natürliche Bewegungsablauf beim Radfahren, Rudern oder Laufen simuliert, wodurch das Herz-Kreislauf-System gestärkt und einzelne Muskelgruppen gezielt trainiert werden können.

Im Gegensatz zum mechanischen Heimtrainer wird das Ergometer elektronisch gesteuert, was viele Vorteile mit sich bringt. So zeichnen sich Ergometer durch einen hohen Funktionsumfang aus: Der Anwender kann zwischen verschiedenen voreingestellten Programmen wählen, um das Training individuell an seine Bedürfnisse und an seine Kondition anzupassen. Auch die Dokumentation der eigenen sportlichen Leistung stellt beim Training mit einem Ergometer kein Problem dar. Das Gerät ermittelt unter anderem die aktuelle Drehzahl der Pedale, die Höhe der Herzfrequenz und die bereits zurückgelegte Distanz. Dank dieser Daten ist ein besonders effizientes und individuelles Training möglich.

Ein Fahrrad-Ergometer ist genauso aufgebaut wie ein normales Fahrrad. Der Lenker dient jedoch nicht zum Lenken, sondern zum Festhalten, und die Pedale treiben keine Räder an, sondern eine Schwungscheibe. Die Geschwindigkeit wird bei Bedarf durch eine Bremse abgeschwächt, während die Steuerungskonsole Anpassungen des Widerstands ermöglicht und zum Ablesen wichtiger Werte dient – beispielsweise der Herzfrequenz, der zurückgelegten Distanz oder der Trittfrequenz.

Im Gegensatz zum mechanisch betriebenen Heimtrainer kann der Nutzer den Widerstand beim Ergometer exakt einstellen. Die Leistung des Trainierenden wird in Watt angegeben, wobei empfehlenswerte Trainingsgeräte einen Wert zwischen 200 und 400 Watt erzielen. Konkret bedeutet das: Der Nutzer kann sich stets an seiner individuellen Belastungsgrenze orientieren, um das Training zu optimieren.

Welche verschiedenen Arten von Ergometern gibt es?

Wie bereits erwähnt, ist mit einem Ergometer normalerweise ein Fahrrad-Ergometer gemeint. Hier ist zwischen folgenden Bauarten zu unterscheiden:

Klassisches Ergometer

Auf dem klassischen Ergometer sitzt der Anwender in aufrechter Position. Die Hände werden auf den Haltegriffen positioniert, in denen sich in der Regel auch die Sensoren zur Messung der Herzfrequenz befinden. Alternativ kann der Trainierende seine Hände auf den Oberschenkeln ablegen oder sie neben dem Körper locker herabhängen lassen.

Spin-Bike/Racer-Bike

Spin-Bikes, auch unter dem Namen Racer-Bike bekannt, wurden für ambitionierte Radfahrer konzipiert, die das Fahren mit hohen Geschwindigkeiten simulieren möchten. Rennfahrer, die in der kalten Jahreszeit nicht auf ihr regelmäßiges Training verzichten wollen, greifen beispielsweise gerne auf diese Möglichkeit zurück.

Racer-Bikes sind mit einer besonders großen Schwungmasse von mindestens 18 Kilogramm ausgestattet. Allerdings verfügen die Geräte nur selten über einen Freilauf – das heißt, wenn sich die Schwungscheibe dreht, bewegen sich die Pedale und somit die Beine immer mit. Eine weitere Besonderheit ist der Sitz, der sich so einstellen lässt, dass der Nutzer – wie beim echten Rennrad – mit weit nach vorn gebeugtem Oberkörper fahren kann. Das Fahren mit einem Racer-Bike erfordert einen höheren Kraftaufwand, wodurch auch der Kalorienverbrauch pro Stunde wesentlich höher ist.

Liegeergometer/Recumbent Bike

Menschen mit Problemen im Bereich der Wirbelsäure sowie Personen mit körperlichen Einschränkungen treffen mit einem Liegeergometer die richtige Wahl. Statt mit einem Sattel ist das sogenannte Recumbent Bike mit einem Sitz ausgestattet. Dieser ist deutlich nach hinten verlagert und mit einer Rückenlehne ausgestattet, sodass der Nutzer eine fast liegende Position einnimmt. Beim Training auf dem Liegeergometer profitiert der Anwender von folgenden Vorteilen:

  • tiefer Einstieg
  • rückenfreundliche Position
  • entspannte Haltung
  • ideal für ältere Menschen
  • auch für Personen mit körperlichen Einschränkungen

Neben Fahrrad-Ergometern bietet der Sportfachhandel auch Ruder-Ergometer, Laufband-Ergometer und Crosstrainer-Ergometer an. Auch hier gilt, dass der Widerstand nicht per Hand, sondern mechanisch gesteuert wird. Der Nutzer kann zwischen verschiedenen Trainingsprogrammen wählen und profitiert von einem besonders harmonischen Bewegungsablauf.

Das Ruder-Ergometer ahmt die klassische Ruderbewegung nach. Es eignet sich somit gleichermaßen gut für Ausdauer- wie für Krafttraining. Auf dem Laufband-Ergometer geht oder läuft der Sportler auf einem motorbetriebenen Band, während das Crosstrainer-Ergometer den Bewegungsablauf beim Walken simuliert. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezieht sich der Begriff Ergometer jedoch meist auf das Fahrrad. Auch in den nachfolgenden Ausführungen steht das Fahrrad-Ergometer daher im Vordergrund.

Durch welche Vorteile zeichnet sich ein Fahrrad-Ergometer aus?

Das Training auf einem Ergometer ist mit zahlreichen Vorteilen verbunden. So kann der Anwender jederzeit etwas für die eigene Fitness tun, ohne lange Anfahrten zum nächsten Fitnessstudio in Kauf zu nehmen. Auch teure Mitgliedschaften in Fitnessclubs fallen nicht an, weshalb sich der Anschaffungspreis für das Ergometer schnell amortisiert. Darüber hinaus ermöglicht das Ergometer das Training bei jedem Wetter. Regenschauer, Sturm und Schnee gelten zukünftig also nicht mehr als Begründung, um auf Sport zu verzichten. Des Weiteren ist das Training auf einem Fahrrad-Ergometer besonders gelenkschonend. Es eignet sich daher auch für Übergewichtige sowie für Personen mit Gelenkbeschwerden.

Grundsätzlich kann jeder auf einem Ergometer Sport treiben, denn dank der unterschiedlichen Belastungsstufen und Programme ist ein individuelles Training möglich. Desweiteren eignet sich das Ergometer gut zum Aufwärmen, etwa vor dem Krafttraining, sowie ganz allgemein zur Verbesserung der Kondition.

Ergometer Kaufberatung - Worauf muss beim Kauf eines Ergometers geachtet werden?

Das Angebot an Ergometern verschiedener Preisklassen sowie von unterschiedlichen Herstellern ist groß, sodass die Auswahl nicht leicht fällt. Umso wichtiger ist es daher, sich vor dem Kauf mit den wichtigsten Kaufkriterien vertraut zu machen, um ein Gerät zu finden, das den eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen bestmöglich entspricht. Die wichtigsten Aspekte beim Kauf eines Fahrrad-Ergometers haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Schwungmasse

Als Faustregel gilt: Je höher die Schwungmasse, umso stabiler läuft das Sportgerät und umso gleichmäßiger und gelenkschonender ist der Bewegungsablauf. Die Schwungmasse des Ergometers sollte daher nicht unter 7,5 Kilogramm liegen. Sehr gute Geräte bieten eine Schwungmasse von rund zehn Kilogramm, Racer-Bikes mindestens 18 Kilogramm, denn nur dann ist das Fahrgefühl mit dem auf einem echten Rennrad vergleichbar.

Anzahl der Programme

Die Programmvielfalt der meisten im Handel erhältlichen Ergometer ist für den durchschnittlichen Nutzer völlig ausreichend. Um ein möglichst abwechslungsreiches Training zu ermöglichen, sollte das Gerät über rund 16 Programme und ebenso viele Widerstandsstufen verfügen.

Hochwertige Modelle erlauben es dem Nutzer zudem, eigene Programme zu erstellen, um die Sporteinheiten noch besser an die eigene Kondition anzupassen. Geräte aus dem mittleren bis hohen Preissegment sind zudem mit einem Spezialprogramm ausgestattet, bei dem sich der Tretwiderstand automatisch an die aktuelle Herzfrequenz anpasst. So wird sichergestellt, dass sich der Puls immer in einem bestimmten Rahmen bewegt, der beispielsweise für den Muskelaufbau oder die Fettverbrennung besonders förderlich ist.

Sattel und Pedale

Die Beschaffenheit des Sattels wirkt sich in hohem Maße auf den Sitzkomfort während des Trainings aus. Vor allem in längeren Trainingseinheiten ist ein weicher Gelsattel, der sich dem Nutzer individuell anpasst, von Vorteil. Er sollte sowohl horizontal als auch vertikal verstellbar sein, um eine optimale Sitzposition zu ermöglichen.

Die Pedale eines hochwertigen Ergometers sind rutschfest und mit verstellbaren Halteschlaufen ausgestattet. Da die Pedale zu den Bauteilen des Ergometers gehören, die sich am schnellsten abnutzen, ist es zudem von Vorteil, wenn sie austauschbar sind.

Display

Auch das Display sollte beim Kauf eines Ergometers nicht vernachlässigt werden. Ist es ausreichend groß, übersichtlich gestaltet und gut lesbar? Welche Werte werden angezeigt? Die meisten Geräte versorgen den Anwender während des Trainings mit folgenden Informationen:

  • Herzfrequenz
  • Trittfrequenz
  • Distanz
  • Trainingsdauer
  • Kalorienverbrauch
  • Programm

Art der Pulsmessung

Die meisten Ergometer messen den Puls über Sensoren an den Haltegriffen. Damit die Herzfrequenz während des gesamten Trainings gemessen und eventuell dokumentiert wird, muss der Anwender die Hände also beständig in der korrekten Position an den Griffen belassen.

Wesentlich komfortabler ist die Pulsmessung via Brustgurt, denn dann hat der Nutzer die Hände frei. Außerdem sind die Messergebnisse bei der Brustmessung wesentlich genauer als bei der Messung über Fingersensoren.

Maße und Gewicht

Ein Ergometer nimmt nicht viel Stellfläche in Anspruch, weshalb es auch in Räumen mit geringem Platzangebot untergebracht werden kann. Dennoch sollten Verbraucher vor dem Kauf einen Blick auf die Maße werfen und überprüfen, ob Transportrollen vorhanden sind. So lässt sich das Ergometer bei Bedarf ohne großen Kraftaufwand von einen Raum in den anderen schieben. Je nach Schwungmasse wiegt ein Ergometer durchschnittlich zwischen 25 und 40 Kilogramm.

Speicheroptionen

Wer seine Trainingserfolge mit dem Ergometer dauerhaft überprüfen und dokumentieren möchte, sollte sicherstellen, dass das Wunschgerät in der Lage ist, Daten zu speichern. Viele Geräte speichern sogar die Daten mehrerer Personen und ermöglichen somit der ganzen Familie ein individuelles Training.

DIN-Norm

Die DIN-Norm ist beim Kauf eines Ergometers für den Heimgebrauch eher zweitrangig. Dennoch kann es sinnvoll sein, einen Blick auf die DIN-Angaben zu werfen. So werden Fitnessgeräte in verschiedene Kategorien eingeteilt, die mit den Buchstaben A, B, C, H und S gekennzeichnet sind. Nur bei einem Gerät, welches mit dem Buchstaben A ausgezeichnet wurde, handelt es sich um ein Ergometer, welches bestimmte Anforderungen an die Genauigkeit sowie an den Widerstand erfüllt. Der Widerstand ist bei solch einem Gerät bis mindestens 250 Watt regulierbar, und auch der Freilauf ist möglich. Geräte der Kategorie B weisen eine Schwungmasse von mindestens fünf Kilogramm und einen verstellbaren Tretwiderstand auf. Eine konkrete Wattangabe gibt es hier jedoch nicht. Ergometer der Kategorie C sind einfache Heimtrainer mit geringer Schwungmasse sowie ohne Wattangabe und ohne Freilauf. Mit dem Buchstaben H werden Ergometer für den Heimgebrauch gekennzeichnet, mit dem Buchstaben S Geräte, die für das Studio konzipiert wurden.

Sicherheit

Um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden, muss ein Ergometer bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen. Es sollte mit stabilen Standfüßen ausgestattet sein und über Stellschrauben verfügen, damit der Nutzer es bei Bedarf an den Untergrund anpassen kann. Käufer sollten außerdem sicherstellen, dass das Fitnessgerät für das eigene Körpergewicht geeignet ist. Die meisten Geräte eignen sich für Personen mit einem Gewicht von maximal 130 bis 150 Kilogramm. Nur Profigeräte aus dem oberen Preissegment sind auf ein höheres Körpergewicht ausgelegt.

Antriebssystem

Beim Antriebssystem hat der Käufer die Wahl zwischen einem Poly-V-Riemen und einem klassischen Kettenantrieb. Dabei gilt: Der Poly-V-Riemen ist angenehm leise und nahezu wartungsfrei. Der Kettenantrieb verursacht während des Trainings hingegen etwas mehr Geräusche und muss zudem in regelmäßigen Abständen geölt werden.

Bremssystem

Ergometer sind mit einem der folgenden drei Bremssysteme ausgestattet:

  • Magnetbremssystem
  • Wirbelstrombremssystem
  • Bandbremssystem

Sowohl das Magnetbremssystem als auch das Wirbelstrombremssystem zeichnen sich durch einen leisen, gleichmäßigen Lauf aus. Da die Schwungmasse beim Bandbremssystem durch ein Kunststoffband abgebremst wird, ist der Lauf dieses Systems weniger harmonisch und zudem mit einer höheren Geräuschkulisse verbunden.

PC-Schnittstelle/App

Die Verbindung mit einem PC oder an eine Smartphone-App sollte immer dann möglich sein, wenn der Nutzer Trainingsprogramme herunterladen oder Leistungsdiagramme erstellen möchte. Für Durchschnittsnutzer ist dieses Feature in der Regel nicht erforderlich – dennoch kann es interessant sein, die eigenen Leistungsfortschritte zu verfolgen und zu dokumentieren. Auch die Trainingsmotivation wird auf diese Weise gesteigert.

Extras

Je nach Nutzungsverhalten kann es sinnvoll sein, bei der Auswahl eines Ergometers auf Extras wie einen Getränkehalter oder eine Halterung für das Smartphone zu achten. Auf diese Weise kann sich der Anwender während des Trainings mit Getränken versorgen, Musik hören oder telefonieren, ohne das Fitnessgerät zu verlassen.

Welche Hersteller bieten Ergometer an?

Viele Hersteller zählen Fahrrad-Ergometer zu ihrem Sortiment. Die bekanntesten Firmen stellen wir Ihnen nachfolgend in kurzen Porträts vor.

Christopeit Sport

Das Unternehmen Christopeit Sport wurde 1976 vom deutschen Torwart Hort Christopeit gegründet. Es machte sich vor allem durch damals innovative Techniken zur Pulsmessung während des Trainings einen Namen und gilt zudem als einer der ersten Anbieter von Ergometern in Deutschland. Heute zählt Christopeit zu den größten und bekanntesten Herstellern von Ergometern, Laufbändern und Crosstrainern.

Hammer

Die Geschichte der Firma Hammer reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Inzwischen hat sich das Familienunternehmen zum europaweit größten Hersteller von Fitnessgeräten entwickelt. Ursprünglich handelte es sich um ein Sägewerk, das später auch Schlitten, Leiterwagen und Skier anbot. Heute stattet Hammer die besten Skifahrer und Skifahrerinnen der Welt mit hochwertigen Skiern aus. Auch der weltweit erste Ski aus Kunststoff stammte aus dem Hause Hammer.

Horizon

Die nordrhein-westfälische Firma Horizon bietet ein breit gefächertes Sortiment an Sportgeräten an – von Ergometern über Laufbänder und Rudergeräte bis hin zu Kraftstationen. Die Produkte kommen weltweit gut an und erfreuen sich aufgrund ihrer hohen Qualität und ihres innovativen Designs auch in den USA großer Beliebtheit.

Tunturi

Tunturi ist ein finnischer Hersteller von Fahrrädern und Sportgeräten. Es wurde 1922 gegründet, legte den Fokus jedoch erst in den 1970er Jahren auf die Produktion von Fitnessgeräten für den Heim- und Profibedarf. Heute vertreibt Tunturi seine hochwertigen Produkte weltweit.

Mögliche Alternativen zum Fahrrad-Ergometer

Während viele auf ein Ergometer schwören, gibt es wiederum andere, die lieber mit anderen Fitnessgeräten trainieren möchten. Gerade wenn Ihr Herz-Kreislauf-System im Fokus Ihres Trainings steht, gibt es eine ganze Reihe an Cardio-Geräten, unter denen Sie auswählen können. Wir stellen Ihnen im Folgenden die einige Alternativen zum Ergometer vor.

Crosstrainer

Während ein Fahrrad-Ergometer vorrangig die Beine trainiert, lässt sich mit einem Crosstrainer ein effektives Ganzkörpertraining durchführen. Das Gerät imitiert den Bewegungsablauf beim Nordic Walking, wobei viele verschiedene Muskelgruppen beansprucht werden – von Beinen und Po über Brust und Bauch bis hin zu Schultern und Armen. Auch der Rücken kann durch regelmäßiges Training auf dem Crosstrainer gestärkt werden, was vor allem für Personen von Vorteil ist, die in ihrem beruflichen Alltag viel am Schreibtisch sitzen.

Leider hat der Crosstrainer auch Nachteile: Im Gegensatz zum Ergometer nimmt es sehr viel Platz in Anspruch. Außerdem ist es nicht für niedrige Räume geeignet, da der Anwender relativ hoch auf dem Gerät steht. Für Personen mit Hüftproblemen ist ein Crosstrainer nur bedingt geeignet, da sich die dauernden Auf- und Abwärtsbewegungen negativ auf das Hüftgelenk auswirken können.

Rudergerät

Das Rudergerät imitiert den Bewegungsablauf beim Rudern. Es beansprucht den gesamten Körper, wobei rund 60 Prozent der aufzuwendenden Energie aus den Beinen stammen, 40 Prozent aus dem Oberkörper. Regelmäßiges Training stärkt die Rückenmuskulatur und kann Haltungsschäden vorbeugen.

Ähnlich wie der Crosstrainer nimmt jedoch auch das Rudergerät mehr Platz in Anspruch als ein Fahrrad-Ergometer. Außerdem erfordert der korrekte Bewegungsablauf ein wenig Übung.

Desweiteren gilt: Rudergeräte mit elektronischer Steuerung zählen zur Produktgruppe der Ergometer – im Fachhandel finden Sie jedoch auch rein mechanische Rudergeräte. Für absolute Sportneulinge ist ein Rudergerät nur bedingt geeignet. Wer sich dennoch für dieses Fitnessgerät entscheidet, sollte sich zumindest von einem Experten in die korrekte Verwendung einweisen lassen, denn ein fehlerhafter Bewegungsablauf kann zu Schmerzen im Rückenbereich führen.

Stepper

Bei einem Stepper handelt es sich um ein kompaktes, sehr platzsparendes Sportgerät für den Heimbedarf. Es wird auch als Trittmaschine bezeichnet, da der Bewegungsablauf dem beim Treppensteigen ähnelt: Der Nutzer tritt auf ein Pedal, während das andere Pedal automatisch angehoben wird. Dementsprechend stärkt der Stepper vorrangig die Gesäß- und Beinmuskulatur. Ist das Gerät mit Expandern ausgestattet, an deren Enden sich Handgriffe befinden, kann der Anwender auch die Arm- und Schultermuskulatur stärken.

Nicht zuletzt wird die Fettverbrennung durch regelmäßiges Training auf dem Stepper angekurbelt. Ein wesentlicher Nachteil besteht in der starken Beanspruchung der Hüft- und Kniegelenke. Wer hier vorbelastet ist, sollte also auf das Stepper-Training verzichten oder allenfalls sehr moderat und nicht länger als 15 Minuten trainieren.

Laufband

Passionierte Jogger ergänzen ihr Training in der freien Natur gerne durch regelmäßige Einheiten auf dem Laufband. Dieses bietet den Vorteil, dass der Untergrund weder zu hart noch zu weich und zudem sehr gut gefedert ist. Außerdem gibt es auf dem Laufband keine Ablenkungen durch Fußgänger, Radfahrer oder Autos, die die Konzentration beim Laufen stören könnten.

Personen mit Gelenkproblemen entscheiden sich jedoch besser für ein Ergometer oder für einen Crosstrainer, denn hier ist die Belastung für die Knie am geringsten. Bei mangelhafter Konzentration ist das Verletzungsrisiko zudem recht hoch, weil es zu Stürzen kommen kann.

Empfehlenswertes Zubehör für das Ergometer

Grundsätzlich benötigen Sie für das Training auf einem Ergometer nicht viel Zubehör – abgesehen von guter Sportbekleidung. Der Sportfachhandel bietet jedoch einige Produkte an, die im Einzelfall sehr nützlich sein können. Nachfolgend erklären wir Ihnen daher nicht nur, worauf Sie beim Kauf von Sportschuhen, Sporthosen und Co. achten sollten, sondern auch, in welchen Fällen eine Bodenschutzmatte oder eine Fitnessuhr wirklich sinnvoll ist.

Sportschuhe

Für das Training auf dem Ergometer benötigen Sie keine teuren Laufschuhe. Gut sitzende Sportschuhe, in denen die Füße nicht eingeengt werden, die aber dennoch ausreichend Halt bieten, sind vollkommen ausreichend. Gänzlich ohne Schuhe oder in Hausschuhen sollten Sie das Ergometer keinesfalls benutzen: Die Gefahr, dass Sie aus den Pedalen rutschen und sich die Füße verletzen, ist einfach zu groß.

Sportbekleidung

Gute Sportbekleidung ist weder zu weit noch zu eng: Ist sie zu weit, könnten sich die Hosenbeine in den Pedalen verfangen. Ist sie zu eng, drohen unangenehme Druckstellen, vor allem an den Nähten. Die Passform sollte optimal sein, das heißt, eine gute Sporthose darf nicht rutschen, das Oberteil sollte ausreichend Bewegungsfreiheit bieten.

Bei den Materialien gibt es große Unterschiede. In der Regel besteht Sportbekleidung aus atmungsaktiven Materialien, die Schweiß nach draußen transportieren, damit der Sportler selbst bei starkem Schwitzen nicht auskühlt. Gute Sportbekleidung ist desweiteren pflegeleicht (also in der Maschine waschbar) und robust.

Bodenschutzmatte

Eine Bodenschutzmatte erfüllt gleich zwei Funktionen: Sie schützt den Boden vor Kratzern und Ölflecken und dämpft zugleich die Geräusche, die beim Training mit einem Fitnessgerät entstehen können. Die meisten Bodenschutzmatten bestehen aus robustem und langlebigem Polycarbonat. Sie sind in verschiedenen Größen und Farben erhältlich und müssen nicht zwangsläufig eckig sein – auch runde Bodenschutzmatten werden inzwischen angeboten. Käufer sollten vor allem auf eine ausreichende Stärke achten: Bodenschutzmatten, die für Bürostühle konzipiert wurden, sind in diesem Fall nicht ausreichend. Greifen Sie stattdessen zu einer Matte, die speziell für die Verwendung mit einem Fitnessgerät gedacht ist.

Fitness-Armband

Ein Ergometer misst die Herzfrequenz an den Fingern oder über einen Brustgurt. Alternativ kann der Nutzer ein Fitness-Armband oder eine Pulsuhr verwenden. Der Vorteil besteht darin, dass die Funktionen eines Fitness-Armbands meist durch Apps erweitert werden können. Außerdem hat der Nutzer die Möglichkeit, das Fitness-Armband den gesamten Tag hindurch zu tragen, um seine Aktivität und seinen Schlaf zu überwachen. Die Auswertung erfolgt am PC, Smartphone oder Tablet-Computer.

Fitness-Armbänder sind in vielen verschiedenen Designs erhältlich und gelten inzwischen als modisches Accessoire. Doch Vorsicht: Fitness-Armbänder, die den aktuellen Puls nicht anzeigen, sondern nur ermitteln und zur späteren Auswertung speichern, sind zur Verwendung mit einem Ergometer nicht geeignet. Hier benötigen Sie ein Armband oder eine Uhr, welches Ihnen die beständige Kontrolle Ihrer Herzfrequenz ermöglicht.

Fitness-Handschuhe

Personen mit empfindlichen Händen können beim Training auf dem Ergometer Fitness-Handschuhe tragen. Diese schützen die Hände vor Rötungen und wunden Stellen, saugen Schweiß auf und verhindern ein Abrutschen von den Haltegriffen. Wichtige Kriterien beim Kauf von Fitness-Handschuhen sind:

  • Material
  • Verarbeitung
  • Pflegeleichtigkeit
  • Verschluss
  • Preis

Auch die Passform muss stimmen, damit die Fitness-Handschuhe ihren Zweck voll und ganz erfüllen.

Worauf muss ich beim Training mit einem Ergometer achten?

Das Training auf einem Ergometer ist nur dann effektiv und gesund, wenn der Nutzer einige wichtige Tipps und Ratschläge beherzigt. Die wichtigsten haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Der richtige Standort

Das Sportgerät sollte an einer Position stehen, die dem Sportler ausreichend Bewegungsfreiheit bietet – keinesfalls sollten die Knie beim Treten an ein Möbelstück oder an eine Wand stoßen. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Untergrund fest und ebenerdig ist. Viele Geräte verfügen auf der Unterseite über Stellschrauben, die es dem Nutzer ermöglichen, das Ergometer an einen unebenen Untergrund anzupassen. Dies ist ausgesprochen wichtig, damit das Gerät während intensiver Trainingseinheiten nicht umkippt.

Die richtige Sitzposition

Der Sitz des Ergometers sollte so eingestellt werden, dass die Knie beim Durchtreten nur leicht angewinkelt sind. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Hüfte während des Trainings gerade bleibt. Kommt es während oder nach dem Training zu Rücken-, Hüft- oder Knieschmerzen, ist die Sitzposition nicht korrekt und sollte angepasst werden.

Individuelle Trainingsintensität und Trainingsdauer

Die richtige Trainingsintensität und Trainingsdauer ist maßgebend für langfristige Freude an der Nutzung des Ergometers. Wer bisher keinen oder nur sehr wenig Sport getrieben hat, startet am besten mit einer niedrigen Einstellung für Anfänger. Die Trainingsdauer sollte anfangs bei 20 bis 30 Minuten liegen – ist das bereits zu viel, kann jedoch auch mit kürzeren Trainingseinheiten begonnen werden, um diese anschließend Schritt für Schritt zu steigern. Auch der Tretwiderstand kann nach und nach erhöht werden, um den Körper an immer größere Belastungen zu gewöhnen. Im Idealfall nutzen Sie das Ergometer zwei- bis dreimal wöchentlich.

Was ist Intervalltraining?

Intervalltraining ist eine ganz besondere Variante des Ausdauersports, welche auch auf dem Ergometer durchgeführt werden kann. Dabei wechseln sich Phasen mit intensiver Belastung mit kurzen Pausen ab. Intervalltraining zeichnet sich durch eine hohe Effizienz aus, eignet sich jedoch nicht für Anfänger, da der Maximalpuls bei dieser Trainingsform ausgereizt wird. Wer Intervalltraining auf dem Ergometer durchführen möchte, sollte also über eine gewisse Belastbarkeit und ein Mindestmaß an Fitness verfügen.

Wie wärme ich mich richtig auf?

Ein umfangreiches Aufwärmen ist vor dem Training auf dem Ergometer eigentlich nicht erforderlich. Stattdessen können Sie das Training einfach mit einer geringen Intensitätsstufe beginnen und den Tretwiderstand und/oder die Geschwindigkeit allmählich steigern. Alternativ empfehlen sich vor dem Training leichte Dehnübungen, um die Muskulatur ein wenig zu lockern und aufzuwärmen.

FAQ zum Thema Ergometer​

Vor allem Personen, die bisher keine Erfahrungen mit Fitnessgeräten sammeln konnten, sind etwas verunsichert, wenn sie erstmals mit einem Ergometer trainieren. Wir haben für Sie Wissenswertes zum Thema Ergometer zusammengestellt. Die häufigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Ergometer können Sie hier nachlesen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Ergometer und einem Heimtrainer?

Zwischen einem Ergometer und einem einfachen Heimtrainer bestehen zahlreiche Unterschiede. So funktioniert der Heimtrainer rein mechanisch – Änderungen am Tretwiderstand werden an einem Hebel per Hand vorgenommen. Beim Ergometer kann der Anwender den Tretwiderstand hingegen ganz einfach während des Trainings auf Knopfdruck anpassen. Mit einem Ergometer lassen sich zudem wesentlich höhere Wattzahlen erreichen: Während ein Heimtrainer in der Regel maximal 140 Watt erreicht, kommen Ergometer für den Profi-Sportler auf bis zu 600 Watt. Für gut trainierte Personen sind klassische Heimtrainer also meist zu schwach. Des Weiteren zeichnen sich Ergometer im Gegensatz zu Heimtrainern durch folgende Vorteile aus:

  • größerer Funktionsumfang
  • voreingestellte Trainingsprogramme
  • individuelle Anpassung des Trainings
  • größerer Bedienkomfort

Die erbrachte Wattleistung wird beim Ergometer ganz genau erfasst, was beim Heimtrainer nicht möglich ist. Selbst hochwertige Heimtrainer arbeiten allenfalls mit groben Schätzwerten. Zwar sind Ergometer teurer als einfache Heimtrainer – dafür sind sie mit einer komplexen Technik ausgestattet und bieten dem Anwender ein Höchstmaß an Flexibilität.

Welche gesundheitlichen Vorteile bringt Ausdauersport auf dem Ergometer mit sich?

Regelmäßiger Ausdauersport ist für alle Personengruppen und Altersklassen empfehlenswert, denn er wirkt sich in hohem Maße auf die körperliche Gesundheit und das seelische Wohlbefinden aus.

Ausdauersport stärkt das Herz-Kreislauf-System

Regelmäßiges Training auf dem Ergometer regt die Durchblutung an, kräftigt die Herzmuskulatur und verbessert die Herzfunktion. Das Herz arbeitet auf Dauer wesentlich effizienter und ökonomischer, weil es bei jedem Schlag mehr Blut in den Körper pumpt und somit seltener schlagen muss. Die Folge: Die durchschnittliche Herzfrequenz sinkt und das Herz wird geschont. Auch die Blutgefäße werden durch Training auf dem Ergometer elastisch gehalten – der Widerstand in den Gefäßen verringert sich, und somit auch das Risiko für Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Ausdauersport stärkt das Immunsystem

Moderater Ausdauersport erhöht die Ausschüttung des Hormons Adrenalin, welches die Abwehrzellen des Körpers zu einer erhöhten Aktivität anregt. Zwar lässt der Effekt unmittelbar nach dem Training wieder nach, aber: Das Immunsystem wird durch regelmäßiges Ausdauertraining dauerhaft gestärkt. Potenziell schädliche Zellen werden effizienter beseitigt, und auch weit verbreitete Infektionskrankheiten treten seltener auf. Sogar das Krebsrisiko kann durch Ausdauersport gesenkt werden, da die sogenannten NK-Zellen auf Krebszellen schneller reagieren können.

Ausdauersport fördert den Stressabbau

Der Kauf eines Ergometers lohnt sich auch für all jene, die im Alltag einer hohen körperlichen und seelischen Belastung ausgesetzt sind, denn Ausdauersport führt zur Ausschüttung von Glückshormonen und fördert auf diese Weise den Stressabbau. Sogar bei Menschen mit depressiven Erkrankungen kann regelmäßiger Ausdauersport das emotionale Wohlbefinden nachweislich verbessern.

Ausdauersport hilft beim Abnehmen

Der Wunsch, überschüssige Pfunde zum Schmelzen zu bringen, bewegt viele Menschen dazu, mehr Sport in ihren Alltag zu integrieren. Mit einem Ergometer gelingt dies besonders gut, denn der Bewegungsablauf ist kinderleicht, und der Tretwiderstand kann individuell an die eigene Fitness angepasst werden. Während des Trainings verbrennt der Körper Kalorien – wie viele, hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise vom Körpergewicht sowie von Trainingsdauer und Trainingsintensität.

Wer regelmäßig auf das Fitnessgerät steigt, baut zudem Muskeln auf und erhöht auf diese Weise seinen Grundumsatz, das heißt die Energiemenge, die der Körper im Ruhezustand verbraucht. Muskeln benötigen nämlich selbst im Ruhezustand mehr Energie als Fettzellen. Es lohnt sich also, Fettzellen langfristig abzubauen und durch Muskeln zu ersetzen.

Ausdauersport ist gut für das Gehirn

Regelmäßige Bewegung kurbelt die Durchblutung im gesamten Körper an, so auch im Gehirn. Es wird also optimal mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt, mit dem positiven Nebeneffekt, dass wir uns besser konzentrieren können. Die genauen Auswirkungen von Ausdauersport auf das Gehirn sind wissenschaftlich jedoch noch nicht vollständig erforscht.

Ausdauersport hat einen Anti-Aging-Effekt

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Ausdauersport den Alterungsprozess von Körperzellen verlangsamt und zugleich vor altersbedingten Erkrankungen schützen kann. In diesen Punkten ist Ausdauersport sogar effektiver als Kraftsport. So zeigte eine breit angelegte Studie, dass Personen, die zwei- bis dreimal wöchentlich Ausdauersport betreiben, eine höhere Konzentration des Enzyms Telomerase im Blut aufwiesen. Dieses Enzym sorgt während der Zellteilung dafür, dass die Erbinformation intakt bleibt. Regelmäßiges Ausdauertraining stellt somit einen wichtigen Beitrag zum Zellschutz dar, der sich auch positiv auf das Herz auswirkt.

Was kostet ein Ergometer?

Ergometer für Einsteiger kosten zwischen 200 und 400 Euro. Dabei gilt: Je größer der Funktionsumfang und je mehr Kilogramm die Schwungmasse auf die Waage bringt, umso mehr müssen Käufer investieren. Racer-Bikes für das professionelle Radsporttraining sind ab 800 Euro erhältlich, Liegeergometer ab 500 Euro.

Wie pflege und warte ich das Ergometer richtig?

Die Wartung und Pflege eines Ergometers nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Von Zeit zu Zeit kann es erforderlich sein, die Schrauben nachzuziehen und das Lager zu schmieren. Ein regelmäßiger Funktionstest stellt sicher, dass auch die Riemen, die Bremseinheit und die Steuerungseinheit einwandfrei funktionieren.

Desweiteren gilt: Das Display, der Sattel und der Lenker sollten nach jedem Training mit einem weichen Tuch von Fingerabdrücken, Schweiß und Staub befreit werden, damit das Material dauerhaft optisch ansprechend bleibt.

Für wen eignet sich das Training auf einem Fahrrad-Ergometer?

Das Training auf einem Ergometer eignet sich für nahezu sämtliche Personengruppen. Es ist gesund, stärkt die Kondition und wirkt sich zudem positiv auf die emotionale Belastbarkeit aus. Die Anschaffung eines Ergometers lohnt sich daher für:

  • Sportanfänger
  • Senioren
  • Personen, die abnehmen möchten
  • Personen mit Gelenkproblemen
  • Personen, die Stress abbauen möchten
  • Profisportler

In welchem Bereich sollte meine Pulsfrequenz beim Training auf dem Ergometer liegen?

Sportwissenschaftler empfehlen vor allem Anfängern ein moderates Training, welches die Pulsfrequenz zwar erhöht, den Sportler jedoch nicht an seine Grenzen treibt. Etwa 70 Prozent der Trainingszeit sollten daher bei niedriger Intensität durchgeführt werden, 25 Prozent bei mittlerer Intensität und lediglich fünf Prozent bei hoher Intensität. Grundsätzlich gilt, dass der Trainingspuls 70 bis 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz nicht übersteigen sollte. Die Maximalfrequenz lässt sich nach folgender Formel berechnen:

  • Männer: 220 minus Alter
  • Frauen: 226 minus Alter

Die maximale Herzfrequenz eines 40-jährigen Mannes beträgt somit 180 Schläge pro Minute. Während des Trainings sollte die Herzfrequenz also 144 Schläge pro Minute nicht überschreiten.

Fazit Ergometer Test 2020

Das Ergometer, auch Fahrrad-Ergometer genannt, erfreut sich bei Heimsportlern großer Beliebtheit. Dies liegt am gelenkschonenden Training, mit dem optimal die Fettverbrennung angekurbelt und das Herz-Kreislauf-System gestärkt werden kann.

In unserem umfassenden Ratgeber, Kaufberatung und Test haben wir Ihnen die besten Ergometer, wichtige Kaufkriterien und allgemeine Informationen vorgestellt. Wir hoffen, dass Sie auf dieser Grundlage, die richtige Kaufentscheidung treffen und lange Freude an Ihrem Ergometer haben!

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